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Neue Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst
Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst werden morgen wieder aufgenommen.
Dabei soll der Schlichtungsspruch, den Lohn um 1,2 Prozent zu erhöhen und einmalig 240 Euro zu zahlen, besprochen werden. Dem Leipziger Finanzdezernat zufolge wären das für die Stadt Mehrkosten von rund 3,6 Millionen Euro pro Jahr plus rund zwei Millionen Euro für die Einmalzahlung. Die Bezirksleiterin der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Nordsachsen, Ines Jahn, sagte, das Ergebnis sei eine Basis für die morgige Verhandlung. Sie respektiere, dass mit großem Engagement durch den Schlichter Professor Georg Milbradt auch auf Seite der Arbeitgeber für ein Ergebnis gesorgt worden sei. Das wurde auch von den kommunalen Arbeitgebern angenommen. Insgesamt stelle dieses Schlichtungsergebnis einen Kompromiss dar - Zufriedenheit sei hier relativ. Verdi wolle versuchen einen höheren Tarifabschluss als im Schlichtungsergebnis vorgesehen zu erzielen. In Leipzig sind knapp 8.500 Beschäftigte im Öffentlichen Dienst angestellt. Vor drei Wochen hatten rund 100 Angestellte des Technischen Rathauses und der Stadtbibliothek für mehr Lohn demonstriert.




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