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Fr, 6. Juni 2008
Nach Dschungelrettung: Kritik am Max-Planck-Institut steigt
Nach der Rettung von Esther Carlitz aus dem kongolesischen Dschungel nimmt die Kritik am Leipziger Max-Planck-Institut zu.
Bereits der Vater der für zwölf Tage vermissten Biologiestudentin hatte die Bemühungen des Instituts bemängelt. Die Hilfe sei zu spät angelaufen und die technische Ausstattung unzureichend gewesen. Diplomaten kritisierten, dass der Krisenstab des Forschungsinstituts nicht richtig mit den afrikanischen Behörden zusammengearbeitet habe. Der Afrikaexperte der Unionsfraktion im Bundestag, Hartwig Fischer, forderte eine genaue Untersuchung des Vorfalls. Für heute hat die Botschaft in Kinshasa eine Pressekonferenz angekündigt. Esther Carlitz wurde Anfang der Woche wiedergefunden. Die 23-Jährige war im afrikanischen Urwald, um zu Forschungszwecken Zwergschimpansen zu beobachten.




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