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Leuze kritisiert mögliches Wagner-Denkmal
Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat, Wolfram Leuze, hat ein mögliches Richard-Wagner-Denkmal in der Stadt kritisiert.
Leuze sagte im Gespräch mit mephisto 97.6, es könne nicht für alles und jeden ein Denkmal aufgestellt werden. Bei zu vielen Denkmälern gehe das eigentliche Gedenken verloren. Leuze zufolge dürften zudem bei Wagner nicht nur die positiven Seiten gewürdigt werden. Er vermisse bei dem Thema Wagner etwas das rechte Maß. Wagner habe nur das erste Jahr seines Lebens in Leipzig verbracht, ohne dabei künstlerisch etwas geleistet zu haben. Zudem müsse auch bedacht werden, dass sich Wagner durch Schriften als Antisemit geäußert hat. Leuze sagte, er sei gegen ein großes Denkmal, eine Erinnerungstafel am Geburtsort sei hingegen denkbar. Zentrum des Leipziger Gedenkens müssten weiterhin das Bach- und das Mendelssohn-Denkmal sein. Die CDU-Fraktion hatte im Stadtrat einen Antrag auf den Bau eines Wagner-Denkmals gestellt, da sie den gebürtigen Leipziger zu wenig gewürdigt sieht. Der Antrag soll in der nächsten Sitzung kommende Woche abschließend beraten werden.




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