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Leistungsbezogene Löhne für Karstadt-Mitarbeiter
Die Insolvenzverwaltung des Handelskonzerns Arcandor will Mitarbeiter der Tochterfirma Karstadt künftig leistungsbezogener bezahlen.
Einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ zufolge will Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg so genannte Leistungsprämien bezahlen. Wenn eine Abteilung mehr umsetze als vergleichbare Bereiche in anderen Standorten, sollen die Mitarbeiter bis zu 20 Prozent mehr verdienen können. Görg reagiere damit mit einer alternativen Lösung auf eine Forderung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Die hat in der vergangenen Woche Arcandor aufgefordert, wieder der Tarifgemeinschaft beizutreten. Aus der war der Konzern Ende vergangenen Jahres ausgetreten, um Geld zu sparen. Ver.di sehe eine Rückkehr als Bedingung für einen weiteren Gehaltsverzicht der Mitarbeiter. Den hält Görg für vertretbar. Viele hätten während der dreimonatigen Insolvenz durch die Arbeitsagentur deutlich mehr Lohn erhalten als zuvor. In der Karstadt-Filiale in Leipzig arbeiten rund 300 Beschäftigte.




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