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Leipziger SPD-Chef für mehr Ostdeutsche in Politik
Der Leipziger SPD-Chef Gernot Borriss fordert Ostdeutsche mehr in die Parteipolitik miteinzubeziehen.
Borriss sagte mephisto 97.6, der Parteitag in Dresden sei ein erstes Symbol dafür. Er hoffe aber, dass es nicht nur dabei bleibe. Ostdeutsche Politiker müssten in die engere Parteispitze aufgenommen werden. Geeignet wäre unter anderen Manuela Schwesig. Auch der ehemalige Leipziger Bürgermeister Wolfgang Tiefensee solle nach dem Willen der Leipziger SPD in den Parteivorstand gewählt werden, denn in der SPD müssten die Hinterzimmerrunden von westdeutschen Männern überwunden werden. Borriss sagte zudem, die SPD müsste sich nach der Wahlniederlage bei der Bundestagswahl vor sieben Wochen neu aufstellen und auch ihre Fehler analysieren. Ein Neuanfang sei unumgänglich. Auf dem Parteitag der SPD wird unter anderem ein neuer Parteivorstand gewählt und es soll ein neuer Kurs festgelegt werden.




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