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Leipziger Bobbahn-Konstrukteur weist Vorwuf zurück
Der Leipziger Konstrukteur der Bobbahn im kanadischen Vancouver hat den Vorwurf einer Fehlplanung zurückgewiesen.
Am Freitag war der georgische Rennrodler Nodar Kumaritaschwilli auf der Strecke tödlich verunglückt. In der letzten Kurve war er aus der Bahn geflogen und gegen einen Metallpfeiler geprallt. Einem Bericht der Leipziger Volkzeitung zufolge war aber nicht die Konstruktion der Strecke die Ursache für den Unfall. Sondern ein Fahrfehler den Kumaritaschwilli bei rund 140 Kilometern pro Stunde begannen hatte. In dem Zeitungsbericht weißt der Leipziger Konstrukteur Udo Gorgel alle Vorwürfe zurück. Dass die Metallstangen ungeschützt neben der Strecke postiert waren, sei nicht seine Schuld. Schutzwände würden von den Bobsportverbänden festgelegt. Es sei ein großer Kampf zwischen Sicherheit und einer freien Bobbahn für Kameras und Zuschauer. Auch seien die Bahnen in den vergangenen Jahren immer schneller geworden. Die Schlitten würden heute fast 40 Kilometer pro Stunde schneller sein als früher. Der Zeitung zufolge hat Gorgel die Bahn nicht als die Schnellste der Welt konstruiert oder angepriesen. Das hätten die Veranstalter in Vancouver getan. Die Bahn für die Olympischen Winterspiele in Russland würde nun langsamer geplant.




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