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KWL- Skandal erreicht neue Dimension
Für den Geschäftsführer der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, Josef Rahmen, hat der Skandal um die Finanzgeschäfte der Kommunalen Wasserwerke neue Dimensionen angenommen.
Die Wasserwerke sind ein Teil der Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft. Deren Geschäftführer Rahmen sagte, die aktuellen Ereignisse verstärken den Eindruck, dass hier gar nichts für die Wasserwerke getan werden sollte, sondern für die eigene Tasche. Rahmen spielt mit der Aussage auf die Verhaftung zweier Manager eines Schweizer Finanzdienstleisters an. Sie sollen laut Staatsanwaltschaft den ehemaligen Geschäftsführer der Wasserwerke, Klaus Heininger, mit drei Millionen US-Dollar bestochen haben. Laut Rahmen bekamen die beiden Manager dafür 28 Millionen US-Dollar. Rahmen sagte weiter, es sehe so aus, als ob das ganze Konstrukt eigens geschaffen worden sei, damit Geschäftsführer, Vermittler und Banken daran verdienen konnten, während das volle Risiko bei den Wasserwerken liege. Durch die geheimen Geschäfte bei den Wasserwerken besteht für die Stadt ein finanzielles Risiko von bis zu 290 Millionen Euro.




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