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Karstadt-Mitarbeiter sollen für Sanierung auf Geld verzichten
Für die Sanierung der insolventen Warenhauskette Karstadt sollen die Beschäftigten auf Geld verzichten.
Zu entsprechenden Verhandlungen sind am Morgen die Karstadt-Geschäftsführung sowie Vertreter der Gewerkschaft ver.di zusammengekommen. Nach Plänen der Insolvenzverwaltung sollen die Karstadt-Beschäftigten in den kommenden drei Jahren auf bis zu 150 Millionen Euro verzichten, um das Unternehmen zu retten. Laut ver.di-Fachbereichsleiter Handel Jörg Lauenroth-Mago sind weitere Einsparungen bei den Beschäftigten schwierig. Bei den Löhnen und Gehältern könne nicht mehr gekürzt werden, Verhandlungspunkte seien das Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Lauenroth-Mago sagte, es werde von Gewerkschaftsseite derzeit alles für ein Überleben von Karstadt geprüft. Als Sicherheit für die Mitarbeiter fordert ver.di eine Rückkehr von Karstadt in den Arbeitgeberverband, damit auch künftig die ausgehandelten Tarifverträge gelten. Aktuell hat Karstadt die Mitgliedschaft zum Ende des Jahres gekündigt. Die Verhandlungen sollen vorerst bis Donnerstag dauern. In der Leipziger Karstadt-Filiale arbeiten rund 300 Angestellte.




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