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Gastronome gegen geplante Sondernutzungsgebühr
Die Gastronomen der Stadt wollen sich gegen die geplanten Sondernutzungsgebühren von öffentlichen Straßen und Plätzen wehren.
Geplant sind Abgaben unter anderem für Fahrradständer, Kinderspielzeug und Papierkörbe. Bei den Wirten stoße die geplante Neuregelung auf Ablehnung. Sie zahlten bereits für die Freisitze. Der Geschäftsführer vom Leipziger Regionalverband des Hotel- und Gaststättengewerbes (Dehoga), Holm Retsch, sagte, es sei eine Frechheit, dass die Wirte für die leeren Stadtkassen gerade stehen sollten. Die Wirte würden sich gegen diese Abzocke wehren. Er denke, dass die Stadt auf die Dehoga zukomme, man wolle der Stadt eine Chance geben. Danach würde sich die Dehoga mit den Wirten abstimmen, um eventuell entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Die Aktionen würden gegebenenfalls von den Interessenverbänden der Karl-Liebknecht- oder Gottschedstraße eingeleitet werden. Erst im vergangenen Jahr hatten Gastronome und Stadt einen Kompromiss zu den Freisitzgebühren geschlossen.




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