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Do, 12. November 2009
Land prüft Schadensersatzansprüche bei ehemaliger Sachsen LB
Bei der Beinahe-Pleite der ehemaligen Sachsen LB will die sächsische Landesregierung Schadensersatzansprüche prüfen.
Nach Angaben des Finanzministeriums wird untersucht, ob unter anderem Vorstände und Verwaltungsräte persönlich haftbar gemacht werden können. Das Land war von Anfang an bestrebt das zu untersuchen. Vergangene Woche hatte sich das Land mit dem neuen Besitzer der ehemaligen Sachsen LB, der Landesbank Baden-Württemberg, geeinigt. Das Finanzministerium bekommt Einsicht in die nötigen Akten, um zu entscheiden, ob auf Schadensersatz geklagt werden kann. Die ehemalige Sachsen LB wurde vor zwei Jahren not-verkauft. Grund waren Verluste einer irischen Tochtergesellschaft auf dem US-Hypothekenmarkt. Das Land Sachsen bürgt für mögliche Verluste der Bank mit knapp 2,8 Milliarden Euro.




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