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Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Nachtflugverbot
Am Bundesverwaltungsgericht wird heute erneut über die Nachtflüge der Posttochter DHL am Flughafen Leipzig/Halle verhandelt.
Wie das Gericht mitteilte, gibt es drei Klagen von Anwohnern gegen den Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums. Sie wollen ein weitgehendes Nachtflugverbot erreichen. Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, haben sich vor dem Bundesverwaltungsgericht 20 Betroffene zu einer Mahnwache eingefunden. Die Menschen wollen protestieren, bis die nächtliche Flugerlaubnis kippt. Das Leipziger Regierungspräsidium hatte nächtliche Frachtflüge der DHL zugelassen. Außerdem wird kritisiert, dass Militärmaschinen den Flughafen nutzen. Die Anwohner beschweren sich deswegen über massive Lärmbelästigungen. Erreichen wollen die Kläger, dass künftig nur noch Expressflieger nachts fliegen dürfen. Diese sind leiser. Eine Entscheidung ist heute nicht zu erwarten. Gegenwärtig starten und landen täglich rund 60 Frachtflugzeuge am Flughafen, die meisten davon in der Nacht.




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