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Buchpreis-Jury verteidigt ihre Entscheidung
Die Jury für den Leipziger Buchpreis verteidigt ihre Entscheidung, Helene Hegemann nominiert zu haben.
Der 17-jährigen Autorin wird vorgeworfen, Teile aus ihrem Erstlingswerk „Axolotl Roadkill“ aus dem Internet abgeschrieben zu haben. Das Jurymitglied, Verena Auffermann, sagte, das Gremium habe das Buch nominiert, bevor die Vorwürfe bekannt geworden waren. Als sie von den Vorwürfen erfahren habe, sei sie sofort mit der Verlegerin in Kontakt getreten. Die habe ihr versichert, der Sache nachzugehen, sodass alle von Hegemann unautorisiert übernommenen Stellen, nun rechtlich geklärt werden. Heute werden zudem alle eine Nachricht erhalten, dass alles urheberrechtliche geklärt worden sei. Neben Hegemann sind noch 14 andere Kandidaten für den Buchpreis nominiert. Er wird in den Kategorien Belletristik, Sachbuch und Übersetzung vergeben und ist mit jeweils mit 15.000 Euro dotiert. Bereits zum sechsten Mal wird er Mitte März auf der Buchmesse verliehen.




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