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Wohnsiedlung auf agra-Gelände gestoppt
Die geplante Einfamilienhaussiedlung auf dem agra-Gelände wird nicht gebaut.
Nach Angaben der Stadt wurde ein entsprechendes Planungsverfahren gestoppt. Grund hierfür sei unter anderem, dass Wohnen und Großveranstaltungen nebeneinander nicht zu vereinbaren seien. Gegen den Bau der Siedlung gab es Proteste in der Bevölkerung. Gert Pasemann von der „Initiative für den Erhalt des Agra-Geländes“ sagte, er freue sich, dass sein Widerstand erfolgreich gewesen sei. Sie hätten es doch immer gesagt, dass es ein Wirtschaftsfaktor sei, dass sich das Gelände in den letzten Jahren wieder entwickelt habe zu dem, was es einmal war: ein funktionierendes Veranstaltungsgelände. Und mit circa 50 Veranstaltungen pro Jahr, alles Veranstaltungen die unterhalb der Leipziger Messe stattfänden, könne man dieses Gelände nicht mehr wegdenken vom Leipziger Markt. Der sächsische Mittelstand habe sich dort angesiedelt. Deswegen hänge die Existenz zahlreicher sächsischer Unternehmen am Agra-Gelände. Die Stadt wollte auf einem Teil des ehemaligen agra-Geländes ein Wohngebiet mit Einfamilienhäusern bauen. Kritiker fürchteten, der Plan hätte unter anderem eine mögliche Umsiedlung des alljährlichen Wave-Gotik-Treffens zur Folge haben können.




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