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Ressortleiter

Julia Schumacher, Sarah Klößer, Olenka Kretschmer & Patrick Eicke
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Tel.: 0341 / 97 37 954
Fax: 0341 / 97 37 999
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Was machen die Nachrichten?

Spätnachrichten vom Freitag, 10. Februar 2012

Die Stadt hat zu den Diskriminierungsvorwürfen bei Einlasskontrollen vor Diskotheken Stellung bezogen.

Demzufolge wirkt die Stadt im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten diskriminierendem Einlassverhalten entgegen. In dieser Hinsicht arbeite die Stadt auch mit dem Antidiskriminierungsbüro zusammen. Die Stadt wies außerdem darauf hin, lediglich nach dem Gewerberecht urteilen zu können. Den Tatbestand der „Diskriminierung“ gebe es hierin jedoch nicht. Das Antidiskriminierungsbüro und der Studentenrat der Universität Leipzig hatten der Einlass bei elf Leipziger Nachtclubs getestet. Dabei sei Gästen mit nicht-deutscher Herkunft bei mehr als der Hälfte der Clubs der Eintritt verweigert worden. Die Betroffenen wollen nun gegen diese Nachtclubs wegen Verstoßes gegen das Antidiskriminierungs-Gesetz klagen.

Das sogenannte Capa-Haus an der Jahnallee ist versteigert.

Medienberichten zufolge sind das Haus und die Nebengebäude für insgesamt 125.000 Euro verkauft worden. Eine Zahnärztin aus Nordrhein-Westfalen habe den Zuschlag erhalten. Welche Pläne sie für das Haus hat, wollte die Käuferin allerdings nicht sagen. Das geschichtsträchtige Haus ist nach dem Kriegsfotografen Robert Capa benannt, denn er hatte von dort Aufnahmen des Zweiten Weltkrieges gemacht.

Der ehemalige Geschäftsführer der Leipziger Verkehrsbetriebe, Wilhelm Georg Hanss, bekommt künftig weniger Pension.

Das hat der LVB-Aufsichtsrat beschlossen. Die Pension des ehemaligen LVB-Geschäftsführers beträgt demnach künftig rund 50.000 Euro im Jahr. Bisher betrug sie etwa das Vierfache - nämlich mehr als 200.000 Euro. Ein ehemaliger Aufsichtsrat der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft hatte die Pension zu Hanss’ Gunsten an den anderen Räten vorbei erhöht. Die Höhe der Pension war aufgrund eines Gerichtsurteils gegen Hanss überprüft worden. Das habe zu dem Ergebnis geführt, dass die Zahlungen an Hanss unangemessen und nicht rechtskonform seien. Hanss war im vergangenen Sommer wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe in Höhe von 89.100 Euro verurteilt worden.

Die Leipziger Seniorenkonferenz soll künftig jährlich stattfinden.

Das ist ein Vorhaben des neuen Altenhilfeplans der Stadt. Für den kommenden Herbst ist die nächste Senioren-Konferenz zu den Themen Bildung und Kultur geplant. Ein weiteres Ziel des Altenhilfeplans ist unter anderem die Entwicklung ambulanter Angebote, die älteren Menschen mit Behinderung bei der Organisation des Tages helfen sollen. Der Altenhilfeplan dokumentiert den demografischen Wandel in der Stadt, verbunden mit den städtischen Gegebenheiten hinsichtlich der Altenhilfe. Der vorangegangene zweite Altenhilfeplan wird durch den Neuen fortgesetzt. Die Ratsversammlung soll den Altenhilfeplan 2012 im März beschließen.

Morgen startet die Messe Haus-Garten-Freizeit.

Bis zum 19. Februar können sich Interessierte über Neuheiten in Sachen Gesundheit, Garten und Wohnen informieren. Zeitgleich finden außerdem die Mitteldeutsche Handwerksmesse und die Beach and Boat statt. Mehr als 1.200 Aussteller stellen auf den Messen aus. Die Veranstalter erwarten rund 180.000 Besucher.

Der Sport am Wochenende:

Morgen fliegen die Frauen des Leipziger Handball-Clubs nach Mazedonien. Grund ist das Achtelfinal-Rückspiel im Europa-Pokal gegen Metalurg Skopje am Sonntag. Das Hinspiel hatten die Leipzigerinnen mit zwölf Toren Vorsprung für sich entschieden.

 

Die Leipziger Ice Fighters treten morgen gegen die Wild Boys Chemnitz und am Sonntag gegen den EHV Schönheide 09 an. Um die Saison noch ausgleichen zu können, müssen die Ice Fighters beide Spiele gewinnen.

 

Das Spiel des Oberligisten 1. FC Lokomotive Leipzig gegen den Chemnitzer FC II fällt witterungsbedingt aus – ebenso das Spiel des Regionalligisten RB Leipzig gegen den Hamburger SV II.

 

Frühnachrichten

Das sogenannte Capa-Haus an der Jahnallee wird zur Stunde zwangsversteigert.

Dem Amtsgericht Leipzig zufolge wird der gesamte Gebäudekomplex zum Verkauf angeboten. Bei einem Brand Anfang des Jahres ist ein Gebäudeteil stark beschädigt worden. Der gesamte Komplex ist deshalb einsturzgefährdet. Der brandgeschädigte Teil wird für einen Euro angeboten. Das Haus wird aber komplett verkauft. Der mögliche Käufer müsste dafür mindestens rund 10.000 Euro zahlen. Er könne das Haus sanieren, Medienberichten zufolge gebe es aber auch eine Abrissgenehmigung. Das Haus ist nach dem Kriegsfotografen Robert Capa benannt. Er hatte von dort Aufnahmen des Zweiten Weltkrieges gemacht. Eine der Bekanntesten ist das Bild „Der letzte Tote des Krieges“, eine Aufnahme eines getöteten Soldaten auf dem Balkon des Hauses.

Der Studentenrat der Universität Leipzig und das Antidiskriminierungsbüro Sachsen fordern diskriminierungsfreie Einlasskontrollen.

Nach eigenen Angaben hat ein Test bei elf Leipziger Nachtclubs gezeigt, dass nicht-deutsche Gäste seltener hereingelassen wurden. Das sei bei mehr als der Hälfte der untersuchten Diskotheken der Fall gewesen. Gegen die werde nun wegen Verstoßes gegen das Antidiskriminierungsgesetz geklagt. Es sei nicht möglich gewesen, mit den betroffenen Clubs im Dialog eine konstruktive Lösung zu finden.

Der Bau der neuen Propsteikirche gegenüber des Neuen Rathauses wird weiter gefördert.

Wie die katholische Propsteigemeinde mitteilte, wird ein neuer Bescheid über Fördermittel übergeben. Das Geld komme von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Die hatte bereits die Planung der neuen Kirche mit rund 125.000 Euro unterstützt. Der Gemeinde zufolge beginnt der Bau im Frühjahr. Das neue Gebäude soll die alte Kirche ersetzen, die 1943 zerstört wurde.

Sächsische Schüler können Fragen zu ihren Halbjahres-Zeugnissen stellen.

Wie das Kultusministerium mitteilte, wurde dafür eine kostenlose Hotline eingerichtet. Sowohl die Kinder als auch ihre Eltern können sich dort mit Experten über ihre Zeugnisse unterhalten. Die Hotline ist bis zum Nachmittag geschaltet. Heute erhalten rund 50.000 Leipziger Schüler ihre Halbjahres-Zeugnisse.

Das Regionalligaspiel zwischen der zweiten Mannschaft des Hamburger SV und Rasenballsport Leipzig ist abgesagt worden.

Wie der Leipziger Verein mitteilte, hat die Platz-Kommission entschieden, dass der Platz unbespielbar ist. Wegen der niedrigen Temperaturen seien Teile des Platzes gefroren. Dadurch bestehe eine Verletzungsgefahr für die Spieler. Neben diesem Spiel wurden bereits vier weitere Spiele in der Regionalliga Nord abgesagt.