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		<title>mephisto 97.6: Podcast</title>
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		<description>Beiträge des Leipziger Radiosenders mephisto 97.6</description>
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			<title>mephisto 97.6: Podcast</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 19 Mar 2010 18:28:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		
		
		
		
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  <title>Lesen und Schreiben von Anfang an</title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/faustschlag/beitrag/artikel/lesen-und-schreiben-von-anfang-an.html</link>
  <description>Ob es die Zeitung am Frühstückstisch ist oder der Einkaufszettel: Lesen und Schreiben gehört zu unserem Alltag. Für fast 24.000 Menschen in Leipzig ist Lesen und Schreiben jedoch alles andere als selbstverständlich: Sie sind funktionale Analphabeten - das heißt, sie können schlechter lesen und schreiben, als es in unserer Gesellschaft erwartet wird. Um das zu ändern, nehmen manche von ihnen an sogenannten &quot;Alphabetisierungskursen&quot; teil. Julia Möckl hat einen solchen Kurs an der Volkshochschule Leipzig besucht. 
</description>
  <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Jeden Dienstag Nachmittag sitzen Jan, Oliver, Frank und Astrid in einem kleinen Raum der Volkshochschule. &quot;Lesen und Schreiben von Anfang an&quot; heißt der Kurs, den sie hier besuchen.&nbsp;An den Wänden hängen zwei große Plakate mit dem Alphabet - einmal in Schreib- und einmal in Druckbuchstaben. Die Lehrerin teilt Buchstabenkärtchen aus und legt gemeinsam mit den Kursteilnehmern verschiedene Wörter: &quot;Mann&quot;, &quot;Ball&quot;, &quot;Salat&quot;, &quot;Sand&quot;. Dann schreiben Jan und die anderen die Wörter ab, fügen die richtigen Artikel dazu. Sie&nbsp;wirken konzentriert - und angestrengt. Früher konnte er fließend lesen und schreiben, erzählt der 37-jährige Jan. Aber dann wurde er alkoholabhängig, trank einmal so viel, dass er drei Tage lang bewusstlos war. Danach konnte Jan nicht mehr lesen - der Alkohol hatte sein Gehirn zu stark beschädigt.</p>
<p class="infobox-rechts">Hier finden Sie&nbsp;<strong>Beratung</strong><strong></strong> <strong>zum Thema Analphabetismus</strong> oder <strong>Informationen zu Alphabetisierungskursen: <br /><br /></strong><strong>Volkshochschule<br /></strong>Löhrstraße 3-7, immer dienstags, 14-18 Uhr, <br />Zimmer 116<br /><br /><strong>Koordinierungsstelle Alphabetisierung<br /></strong>Rosa-Luxemburg-Straße 27 (Eingang Funkhauspassage)</p>
<p class="bodytext"><strong></strong>Analphabetismus kann viele Gründe haben. Die meisten funktionalen Analphabeten&nbsp;waren zwar in der Schule, sind aber nicht so gut mitgekommen wie die anderen Kinder.&nbsp;Weil es ihren Eltern egal war,&nbsp;ob ihr Kind richtig Lesen und Schreiben kann, bekamen&nbsp;sie nicht die nötige Förderung.&nbsp;In der Schule mussten sie sich dann vielleicht noch Sätze anhören wie: „Aus dir wird nie was“ oder „Du bist eben zu dumm“. Manche Kinder oder Jugendlichen geben dann auf, sehen keinen Sinn darin, sich weiter anzustrengen. Sie werden zu funktionalen Analphabeten und damit zu Außenseitern. Ein Problem, das sich durch das ganze Leben zieht.&nbsp;</p>
<p class="infobox-links">Der&nbsp;<strong>Bundesverband&nbsp;Alphabeti-sierung und Grundbildung </strong>präsentiert sich vom 18.-21. März mit mehreren Veranstaltungen auf der Leipziger Buchmesse am Stand L103 in Halle 2.<br /><br /><strong>Auszug aus dem täglichen Programm</strong>:<br />11.15-12.00 Uhr: <br />&quot;Wie lebt es sich in einer Welt ohne Buchstaben?&quot;<em><strong><strong><em><br /></em></strong></strong>Funktionale Analphabeten berichten über ihren täglichen Kampf mit den Wörtern. Sie erklären, was sie motiviert hat, als Erwachsene die Schrift zu erlernen und wie dies ihr Leben bereichert hat. <br /><br /></em>12.15-13.00 Uhr: <br />&quot;Alphabetisierung – ein Thema für die Buchmesse?&quot;<br /><em>Experten und Lerner erläutern, wie wir Jugendlichen im Spannungsfeld zwischen Analphabetismus und Ausbildungsreife helfen können, damit sie sich nicht abschreiben und welchen Beitrag Bücher dazu leisten. <br /><br /></em>13.30-14.15 Uhr: <br />„Vom Analphabeten zum Buchautor&quot;<br /><em>Der ehemalige funktionale Analphabet Tim-Thilo Fellmer berichtet von seinen Erfahrungen aus einer Welt ohne Schrift und erklärt, wie er mit seinem neuen Fußball-Buch zum Lesen motivieren will. </em><br /><br />15.30-16.15 Uhr:<br />„Vertuschst du noch oder schreibst du schon?“ <em>Betroffene berichten vom Verheimlichen und Tricksen in einer Welt ohne Schrift und welche Chancen sie genutzt haben, um den Alltag zu meistern</em><em><em>.</em> </em><br /><br /></p>
<p class="bodytext">Astrid zum Beispiel erinnert sich an unangenehme Behördenbesuche: Die Mitarbeiter aben sie oft&nbsp;nur verständnislos angeschaut, wenn sie gesagt hat, dass sie nicht schreiben kann. Die 54-Jährige kam als Kind früh auf eine Sonderschule und lernte nie richtig lesen und schreiben. Jahrelang lebte Astrid damit. Sie mogelte sich durch, ertrug die verständnislosen Blicke auf den Ämtern, war beim Einkaufen oder Briefe lesen auf die Hilfe von ihrem Mann und ihrem Sohn angewiesen. Erst spät, mit etwa 40 Jahren, begann Astrid einen Alphabetisierungskurs an der Volkshochschule. </p>
<p class="bodytext">Cornelia Fiebiger koordiniert diese Kurse und weiß, dass es viel Überwindung es kostet, daran teilzunehmen. Deshalb versuchen sie und ihre Kollegen, eine möglichst entspannte, familiäre Atmosphäre zu schaffen. Wer seinen Namen nicht preisgeben&nbsp;will, muss das nicht. Die Kursgruppen sind bewusst klein gehalten. Jeder soll nach seinem Tempo lernen dürfen. Dass es ab und zu mal langsamer vorangeht, ist normal, da die Kurse nur einmal wöchentlich stattfinden. Viele Teilnehmer haben außerdem nebenher noch andere Verpflichtungen. </p>
<p class="bodytext">Astrid zum Beispiel arbeitet als Reinigungskraft. Trotz der Doppelbelastung will sie weitermachen, denn mittlerweile kann sie nicht nur alleine einkaufen, sondern auch Formulare ausfüllen und Überweisungen in Auftrag geben. Sie kann sich gar nicht mehr vorstellen, wie das früher war, als sie ständig auf fremde Hilfe angewiesen war. Das Lesen lernen hat sie selbstständiger gemacht - und selbstbewusster. </p>
<p class="bodytext"><strong></strong></p>
<p class="bodytext"><strong></strong></p>
<p class="bodytext"><strong></strong></p>
<p class="bodytext"><strong></strong></p>
<p class="bodytext"><strong>Weitere Informationen </strong>finden Sie unter: <a href="http://www.alphabetisierung.de/" target="_blank" >www.alphabetisierung.de</a></p>
<p class="bodytext"><em>Hören Sie hier den  Beitrag von Julia Möckl:</em></p>]]></content:encoded>
  <category>Faustschlag</category>
			<category>Aufmacher</category>
			
  <pubDate>Mon, 15 Mar 2010 10:33:00 +0100</pubDate>
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  <title>Verhandlungsweltmeisterschaften in Leipzig</title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/faustschlag/beitrag/artikel/verhandlungsweltmeisterschaften-in-leipzig.html</link>
  <description>Am Ende ist es doch Verhandlungssache: Welchen Film man im Kino anschaut oder ob beim legendären Wembley-Tor der Ball wirklich hinter der Linie war. Wer es versteht, sich bei Verhandlungen durchzusetzen, hat es oft leichter. Nun hat die WM im Verhandeln begonnen.</description>
  <content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: justify; line-height: 150%;"><span id="1268391801898S" htmlarea_bookmark="true"></span>Zum vierten Mal in Leipzig</h5>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;">Genau das wird an diesem Wochenende in Leipzig bei der Negotiation Challenge, der Weltmeisterschaft in Verhandlungsführung, gemacht. Es treten zwölf Hochschul-Teams mit Vertretern aus 16 Ländern der Welt gegeneinander an. Veranstaltet wird der Wettbewerb von der Handelshochschule Leipzig zusammen mit der Harvard Law School – und das bereits zum vierten Mal.</p>
<h5 style="text-align: justify; line-height: 150%;">Zentralstadion ist WM-Stätte</h5>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;">Michael Römer ist Mitglied des Organisationskomitees und besonders stolz auf die Verhandlungsorte. „Wir werden den Wettbewerb unter anderem in der Moritzbastei, im Zentralstadion und im Bundesverwaltungsgericht austragen.“ Der 22-Jährige studiert seit Herbst des vergangenen Jahres an der Handelshochschule. Für ihn ist besonders die Möglichkeit, theoretische Kenntnisse außerhalb des Hörsaals in der Praxis anwenden zu können, ein Hauptargument für die &quot;Negotiation Challenge&quot;.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;">Ausgetragen werden die Debatten in insgesamt fünf Runden. Jedes der dreiköpfigen Teams hat vor den Runden 30 bis 45 Minuten Zeit, um sich in das jeweilige Verhandlungsthema einzuarbeiten. Die Themen orientieren sich dabei immer an den verschiedenen Austragungsorten. So könnte es im Zentralstadion zum Beispiel um Vertragsverhandlungen für einen Profi-Fußballspieler gehen.</p>
<h5 style="text-align: justify; line-height: 150%;">Kultureller Hintergrund bestimmt den Verhandlungsstil</h5>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;">Die&nbsp; Herangehensweise der Teams hängt jedoch nicht nur mit dem Thema zusammen. „Wir haben hier ein interkulturelles Umfeld und so sind natürlich auch die Strategien verschieden,“ sagt Michael Römer. Dieses Umfeld ist seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2007 stetig gewachsen. „Die Negotiation Challenge wird in der Welt registriert.“ Immerhin ist die Veranstaltung in dieser Form weltweit einzigartig.</p>
<p class="infobox-rechts" style="text-align: justify; line-height: 150%;">Mehr Informationen zur Weltmeisterschaft, dem Ablauf und den teilnehmenden Teams sind auf der <a href="http://www.the-negotiation-challenge.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" ><strong>Webseite der Handelshochschule Leipzig</strong></a> zu finden.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;">Wer das Finale am Samstag im Bundesverwaltungsgericht erreichen möchte, muss mit allen Wassern gewaschen sein. Nicht nur das Ergebnis der Verhandlung ist entscheidend. Die Jury aus Professoren und Leuten aus der Praxis bewerten auch, wie sich die Teams in der Verhandlung verhalten: Körpersprache und Kommunikation im Team spielen also auch eine große Rolle.</p>
<h5 style="text-align: justify; line-height: 150%;">Verhandeln ist nicht alles...</h5>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;">Einer der Juroren ist Ian Speakman von der französischen IESEG School of Management. Er verlangt von den Teilnehmern vor allem Engagement und Hartnäckigkeit. Sie sollen sich schnell auf die Themen einstellen und dabei nie aus den Augen verlieren, dass am Ende im besten Fall ein Ergebnis erzielt werden soll, mit dem alle zufrieden sein können.</p>
<h5 style="text-align: justify; line-height: 150%;">...es geht auch ums Kontakte knüpfen</h5>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;">Zufrieden werden sicher alle sein, die an der Negotiation Challenge teilgenommen haben. Es geht schließlich nicht nur um den Titel, sondern auch darum, andere Studenten und die Stadt Leipzig kennenzulernen. Das Finale findet am Samstag ab 17 Uhr vor großem Publikum im Bundesverwaltungsgericht statt. In der Jury sitzt dann auch der ehemalige sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><em>Hören Sie hier einen Beitrag von Marcel Ruge:</em></p>]]></content:encoded>
  <category>Faustschlag</category>
			<category>Aufmacher</category>
			
  <pubDate>Fri, 12 Mar 2010 11:15:00 +0100</pubDate>
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		<item>
  <title>Leipzig im Rausch der Klänge</title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/faustschlag/beitrag/artikel/leipzig-im-rausch-der-klaenge.html</link>
  <description>Mariella sitzt an dem großen Piano und lässt die Finger über die Tasten fliegen. Elisa steht rechts neben ihr vor einem Notenständer und betätigt die Klappen ihrer Querflöte. Beide sind Schülerinnen an der Johann Sebastian Bach Musikschule und befinden sich in den letzten Vorbereitungen für den Landeswettbewerb „Jugend musiziert“.</description>
  <content:encoded><![CDATA[<h5>Der letzte Schliff</h5>
<p class="bodytext">Mariella und Elisa proben das letzte Mal gemeinsam, bevor sie sich vor der Jury von „Jugend musiziert“ beweisen müssen. Die Stücke sitzen. Nur an manchen Stellen hapert es noch. Damit die Mädchen sich vor Aufregung nicht verspielen, sind Vorspiele vor Publikum im Übungsprogramm mit eingeplant. Die monatelange Vorbereitung ist wichtig, denn die Teilnehmer präsentieren nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Musikschule.</p>
<p class="bild-rechts"><img alt="Foto: Teresa Nehm" src="uploads/RTEmagicC_jugend-musiziert.jpg.jpg" width="200" height="150" />&quot;Jugend musiziert&quot; Plakat</p>
<h5>Von Leipzig nach Lübeck</h5>
<p class="bodytext">„Jugend musiziert“ gliedert sich in drei Stufen. Zunächst müssen sich alle Musikschüler im regionalen Entscheid beweisen. Die Besten werden zum Landesentscheid zugelassen, an dem auch Mariella und Elisa am kommenden Wochenende teilnehmen werden. Nur die Besten aus ganz Deutschland dürfen dieses Jahr nach Lübeck fahren. Dort findet dieses Jahr vom 21. – 28. Mai der Bundeswettbewerb statt. <br />Außerdem wird der Jugendwettbewerb in drei Kategorien unterteilt, die sich jährlich wechseln. Das sind Solo, Duo und Ensemble. Dieses Jahr sind die Duos, wie Klavier und Holzblasinstrument an der Reihe.</p>
<h5>„Jugend musiziert“ hat eine lange Tradition</h5>
<p class="bodytext">Ursprünglich wurde der Wettbewerb 1963 gegründet, um Laienmusiker zu fördern und junge Talente für einen Musikerberuf zu begeistern. Heute ist der Wettbewerb eine gute Plattform, um Kontakte zu schließen. Nicht zuletzt bringt die Teilnahme ein gewisses Prestige mit sich. <br />„Jugend musiziert“ ist nicht nur als klassischer Wettbewerb bekannt. Mit dem Wandel der Zeit hat sich auch „Jugend musiziert“ weiterentwickelt.&nbsp; Seit 2006 gibt es Populäre Musik und seit 2008 Interkulturelle Perkussion im Programm des Wettbewerbs. </p>
<p class="infobox-links">Der Link zur Seite der Wettbewerbsorganisation mit allen Terminen.</p>
<p class="infobox-links"><a href="http://www.jugend-musiziert.org/" target="_blank" >www.jugend-musiziert.org</a></p>
<p class="bodytext"><br /><br />Das Abschlusskonzert vom Landesentscheid in Sachsen findet am 28. März um 19 Uhr im Gewandhaus statt.<br />&nbsp;<br /><em>Hören Sie hier die Reportage von Teresa Nehm:</em></p>]]></content:encoded>
  <category>Faustschlag</category>
			
  <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 12:07:00 +0100</pubDate>
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  <title>Die Stammzelle - Das Genie unter den Zellen (Was ist eine Stammzelle?)</title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/faustschlag/beitrag/artikel/stammzellen.html</link>
  <description>Ein kaputter Meniskus vom Fußballspielen oder ein Unfall beim Skifahren: Die Gelenkkrankheit Arthrose kann viele Ursachen haben und ist vor allem eines: schmerzhaft. Der Gelenkknorpel baut sich nach und nach ab und irgendwann liegen die Knochen blank und reiben aufeinander. Eine junge Forschergruppe aus Leipzig will Abhilfe durch Stammzelltherapie schaffen.</description>
  <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Dr. Henriette Jülke arbeitet am <a href="http://www.trm.uni-leipzig.de/html/en/index.php" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Translationszentrum für Regenerative Medizin</a> (TRM) in Leipzig. Die junge Tiermedizinerin erforscht an adulten Stammzellen von&nbsp;Pferden wie und warum man Arthrose mit Stammzellen aus Knochenmark heilen kann.</p>
<h5><strong>Wie kleine Figuren</strong></h5>
<p class="bodytext">Die Stammzellen lagern im Brutkasten bei 37 Grad. Mit bloßem Auge sind die Zellen nicht zu erkennen und unter dem Mikroskop sehen sie aus wie kleine Figuren mit Füßchen und Händen, findet die junge Forscherin Jülke. Im Körper erfüllen die Zellen eine wichtige Funktion: Sie teilen sich und liefern Nachschub für alle Zellen, wie Haut, Knochen oder Blut.</p>
<p class="bild-rechts"><img alt="Foto: H. Jülke/TRM" src="uploads/RTEmagicC_stammzellen_pferd.jpg.jpg" height="151" width="201" />Stammzellen eines Pferdes unter dem Mikroskop. <br />(Foto: H. Jülke/TRM)<span id="1268387249134S"><br /><br /></span></p>
<p class="infobox-rechts" style="line-height: 150%;"><strong>Lexikon: Stammzelle</strong><br />Eine Stammzelle ist&nbsp;eine noch undifferenzierte Zelle. Das heißt, sie hat noch keine bestimmte Aufgabe und könnte an jeder Stelle des Körpers eingesetzt werden. Eine Hautzelle beispielsweise kann nur Haut bilden. Eine Stammzelle könnte zu einer Hautzelle, einer Leberzelle oder einer Muskelzelle werden. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Arten von Stammzellen: der embryonalen Stammzelle und der adulten Stammzelle.<br /><br /><strong><strong>Embryonale Stammzelle</strong><br /></strong><strong></strong>Der „Alleskönner“ unter den Zellen und deshalb interessant für die Forschung, ethisch aber sehr umstritten. Sie sind - medizinisch ausgedrückt – pluripotent, d.h. die embryonale Stammzelle ist kaum spezialisiert, aus ihr kann noch ein ganzer Mensch wachsen.<br /><br /><strong><strong>Adulte Stammzelle</strong><br /></strong><strong></strong>Sie sind nur ein Teil eines ganzen schon bestehenden Organismus. Adulte Stammzellen können keinen ganzen Menschen bilden, sondern sind nur für bestimmte Organe zuständig. Sie sind im Organismus unentbehrlich, weil sie sich als einziger Zelltyp im erwachsenen Körper vermehren können und dafür sorgen, dass ständig neue Zellen durch ihre Teilung produziert werden.</p>
<p class="bodytext">Stammzellen gibt es überall im Körper - sie sind nicht auf eine bestimmte Aufgabe gepolt. Stammzellen aus dem Knochenmark können beispielsweise auch krankes Knorpelgewebe im Knie ersetzen. Diese Eigenschaft nutzt die Forscherin Jülke, um herauszufinden, warum Stammzellen eine positive Wirkung auf kranke Kniegelenke, der Arthrose bei Pferden haben. Dafür werden die Stammzellen mit Eisen markiert, ins kranke Gelenk gespritzt und am lebenden Pferd durch den Magnetresonanztomographen (MRT) sichtbar gemacht.</p>
<h5>Therapie übertragbar auf den Menschen</h5>
<p class="bodytext">Jülke und ihre Kollegen haben sich dabei bewusst für die Arbeit am Pferd entschieden. Der Stammzellbiologe Michael Cross vom Universitätsklinkum Leipzig ist überzeugt, dass das Forschen am von Arthrose befallenen Pferd auch später auf den Menschen übertragbar ist. „Die Arthrose beim Pferd verläuft ähnlich wie beim Menschen und das Entscheidende beim Tierexperiment ist, dass die Verletzung ähnlich abläuft“.</p>
<h5>Heilung nicht nur bei Arthrose</h5>
<p class="bodytext">Bisher kann Arthrose nur mit Schmerzmitteln behandelt werden, ein klinischer Ersatz des Knorpelgewebes ist heute noch nicht möglich. <br />Stammzellbiologe Cross geht davon aus, dass es in einigen Jahren oder Jahrzehnten möglich sein wird aus jeglicher Stammzelle jeden Zelltyp zu machen – und dann kann nicht nur Arthrose geheilt werden: „Die Herausforderung wird sein, verschiedene Zellarten so zu organisieren, dass sie eine Funktion als Organ übernehmen und nicht nur einen losen Zellklumpen bilden“.<strong> </strong>Bereits seit einigen Jahrzehnten werden adulte Stammzellen zum Beispiel bei der Therapie von Leukämie verwendet. Die Forschung ist allerdings noch nicht so weit, ganze Organe aus Stammzellen herzustellen oder Alterskrankheiten wie Alzheimer oder Parkinson durch Stammzelltherapie zu heilen. </p>
<h5>Etwas Gutes für die Menschheit</h5>
<p class="bodytext">Bevor das Verfahren auch für die Behandlung von menschlicher Arthrose zugelassen wird, muss abschließend geklärt sein, warum die Stammzellen die Regeneration des kaputten Knorpels fördern. Jülke würde sich über eine Zulassung der Stammzelltherapie freuen: &quot;Ich forsche zwar, weil es mir Spaß macht, aber auch weil ich etwas Gutes für die Menschheit tun will&quot;.</p>
<p class="bodytext"><br /><em>Hören Sie hier zwei Beiträge von Anja Datan:</em></p>]]></content:encoded>
  <category>Faustschlag</category>
			<category>Aufmacher</category>
			
  <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:53:00 +0100</pubDate>
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</item><item>
  <title>Die Stammzelle - Das Genie unter den Zellen (Stammzellentherapie bei Arthrose)</title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/faustschlag/beitrag/artikel/stammzellen.html</link>
  <description>Ein kaputter Meniskus vom Fußballspielen oder ein Unfall beim Skifahren: Die Gelenkkrankheit Arthrose kann viele Ursachen haben und ist vor allem eines: schmerzhaft. Der Gelenkknorpel baut sich nach und nach ab und irgendwann liegen die Knochen blank und reiben aufeinander. Eine junge Forschergruppe aus Leipzig will Abhilfe durch Stammzelltherapie schaffen.</description>
  <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Dr. Henriette Jülke arbeitet am <a href="http://www.trm.uni-leipzig.de/html/en/index.php" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Translationszentrum für Regenerative Medizin</a> (TRM) in Leipzig. Die junge Tiermedizinerin erforscht an adulten Stammzellen von&nbsp;Pferden wie und warum man Arthrose mit Stammzellen aus Knochenmark heilen kann.</p>
<h5><strong>Wie kleine Figuren</strong></h5>
<p class="bodytext">Die Stammzellen lagern im Brutkasten bei 37 Grad. Mit bloßem Auge sind die Zellen nicht zu erkennen und unter dem Mikroskop sehen sie aus wie kleine Figuren mit Füßchen und Händen, findet die junge Forscherin Jülke. Im Körper erfüllen die Zellen eine wichtige Funktion: Sie teilen sich und liefern Nachschub für alle Zellen, wie Haut, Knochen oder Blut.</p>
<p class="bild-rechts"><img alt="Foto: H. Jülke/TRM" src="uploads/RTEmagicC_stammzellen_pferd.jpg.jpg" height="151" width="201" />Stammzellen eines Pferdes unter dem Mikroskop. <br />(Foto: H. Jülke/TRM)<span id="1268387249134S"><br /><br /></span></p>
<p class="infobox-rechts" style="line-height: 150%;"><strong>Lexikon: Stammzelle</strong><br />Eine Stammzelle ist&nbsp;eine noch undifferenzierte Zelle. Das heißt, sie hat noch keine bestimmte Aufgabe und könnte an jeder Stelle des Körpers eingesetzt werden. Eine Hautzelle beispielsweise kann nur Haut bilden. Eine Stammzelle könnte zu einer Hautzelle, einer Leberzelle oder einer Muskelzelle werden. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Arten von Stammzellen: der embryonalen Stammzelle und der adulten Stammzelle.<br /><br /><strong><strong>Embryonale Stammzelle</strong><br /></strong><strong></strong>Der „Alleskönner“ unter den Zellen und deshalb interessant für die Forschung, ethisch aber sehr umstritten. Sie sind - medizinisch ausgedrückt – pluripotent, d.h. die embryonale Stammzelle ist kaum spezialisiert, aus ihr kann noch ein ganzer Mensch wachsen.<br /><br /><strong><strong>Adulte Stammzelle</strong><br /></strong><strong></strong>Sie sind nur ein Teil eines ganzen schon bestehenden Organismus. Adulte Stammzellen können keinen ganzen Menschen bilden, sondern sind nur für bestimmte Organe zuständig. Sie sind im Organismus unentbehrlich, weil sie sich als einziger Zelltyp im erwachsenen Körper vermehren können und dafür sorgen, dass ständig neue Zellen durch ihre Teilung produziert werden.</p>
<p class="bodytext">Stammzellen gibt es überall im Körper - sie sind nicht auf eine bestimmte Aufgabe gepolt. Stammzellen aus dem Knochenmark können beispielsweise auch krankes Knorpelgewebe im Knie ersetzen. Diese Eigenschaft nutzt die Forscherin Jülke, um herauszufinden, warum Stammzellen eine positive Wirkung auf kranke Kniegelenke, der Arthrose bei Pferden haben. Dafür werden die Stammzellen mit Eisen markiert, ins kranke Gelenk gespritzt und am lebenden Pferd durch den Magnetresonanztomographen (MRT) sichtbar gemacht.</p>
<h5>Therapie übertragbar auf den Menschen</h5>
<p class="bodytext">Jülke und ihre Kollegen haben sich dabei bewusst für die Arbeit am Pferd entschieden. Der Stammzellbiologe Michael Cross vom Universitätsklinkum Leipzig ist überzeugt, dass das Forschen am von Arthrose befallenen Pferd auch später auf den Menschen übertragbar ist. „Die Arthrose beim Pferd verläuft ähnlich wie beim Menschen und das Entscheidende beim Tierexperiment ist, dass die Verletzung ähnlich abläuft“.</p>
<h5>Heilung nicht nur bei Arthrose</h5>
<p class="bodytext">Bisher kann Arthrose nur mit Schmerzmitteln behandelt werden, ein klinischer Ersatz des Knorpelgewebes ist heute noch nicht möglich. <br />Stammzellbiologe Cross geht davon aus, dass es in einigen Jahren oder Jahrzehnten möglich sein wird aus jeglicher Stammzelle jeden Zelltyp zu machen – und dann kann nicht nur Arthrose geheilt werden: „Die Herausforderung wird sein, verschiedene Zellarten so zu organisieren, dass sie eine Funktion als Organ übernehmen und nicht nur einen losen Zellklumpen bilden“.<strong> </strong>Bereits seit einigen Jahrzehnten werden adulte Stammzellen zum Beispiel bei der Therapie von Leukämie verwendet. Die Forschung ist allerdings noch nicht so weit, ganze Organe aus Stammzellen herzustellen oder Alterskrankheiten wie Alzheimer oder Parkinson durch Stammzelltherapie zu heilen. </p>
<h5>Etwas Gutes für die Menschheit</h5>
<p class="bodytext">Bevor das Verfahren auch für die Behandlung von menschlicher Arthrose zugelassen wird, muss abschließend geklärt sein, warum die Stammzellen die Regeneration des kaputten Knorpels fördern. Jülke würde sich über eine Zulassung der Stammzelltherapie freuen: &quot;Ich forsche zwar, weil es mir Spaß macht, aber auch weil ich etwas Gutes für die Menschheit tun will&quot;.</p>
<p class="bodytext"><br /><em>Hören Sie hier zwei Beiträge von Anja Datan:</em></p>]]></content:encoded>
  <category>Faustschlag</category>
			<category>Aufmacher</category>
			
  <pubDate>Thu, 11 Mar 2010 10:53:00 +0100</pubDate>
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  <title>Leipzig – ein Kinderspiel! </title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/faustschlag/beitrag/artikel/leipzig-ein-kinderspiel.html</link>
  <description>Buntes Leipzig: Der MDR-Turm ist hellblau und hat rosa Fenster, die Thomaskirche hat einen türkisfarbenen Turm und einen lila Eingang und der Marktplatz ist orange. Auf dem Boden sind rote und gelbe Plättchen verteilt.</description>
  <content:encoded><![CDATA[<h5 class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Bunter Unterricht</h5>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Ausgedacht haben sich dieses Spiel sieben Schüler der Apollonia-von-Wiedebach Mittelschule in Connewitz im vergangenen Schulhalbjahr. Es entstand im Rahmen des Projekts „Buntes Leipzig“ im Deutsch als Zweitsprache-Unterricht. Die Jugendlichen kommen aus verschiedenen Ländern, so z.B. Indonesien, Russland und China, und leben erst seit eineinhalb Jahren in Deutschland. </p>
<p class="bild-rechts" style="line-height: 150%;"><img alt="Foto: Julia Maas" src="uploads/RTEmagicC_buntes_Hauptbahnhof.jpg.jpg" width="200" height="179" />Der Hauptbahnhof im Miniaturformat</p>
<h5 class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Spannung, Spiel und: viel zu tun</h5>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Unter der Leitung von Anne Klein und Anja Wellna, die an der Uni Leipzig Deutsch als Fremdsprache studieren, planten die Schüler das Spiel, um es dann in die Tat umzusetzen. Bei einer Exkursion in das Spielezentrum Ludothek ließen sie sich inspirieren. Aus Pappe, Moosgummi und Filz bastelten sie das Spielbrett, verschiedene Leipziger Gebäude und sogar Bäume. Für die Fragen dachten sie sich fünf Kategorien aus: Leipzig, Interkulturelles, Bildungswege, Pantomime und Technik und Spiel. Anschließend recherchierten sie in der Leipziger Stadtbibliothek und interviewten einen Mitarbeiter des Referats für Migration und Integration.</p>
<p class="infobox-rechts" style="line-height: 150%;">In Leipzig haben zirka neun Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund. An der <a href="http://www.sn.schule.de/%7Ems55l/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Apollonia-von-Wiedebach Schule</a> sind es 25 Prozent.<br /><br />Das Projekt Buntes Leipzig wurde von der <a href="http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/index.asp" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Robert Bosch-Stiftung </a>und dem <a href="http://www.internationaler-bund.de/index.php?id=582" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Internationalen Bund Leipzig</a> gefördert.</p>
<h5 class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Lerneffekte auf mehreren Ebenen</h5>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Die Projektleiterinnen Anne Klein und Anja Wellner sind davon überzeugt, dass die Schüler bei der Projektarbeit sehr viel gelernt haben. Einerseits hätten sich die Deutschkenntnisse verbessert, so z.B. die Aussprache, die Rechtschreibung und das Vokabular. Andererseits hätten die Jugendlichen auch andere wichtige Kompetenzen geschult, also beispielsweise, wie man sich in einer Gruppe abspricht, wie man zu Ideen kommt, wie man ein solches Projekt plant und umsetzt, usw. Nebenbei erfuhren die Jugendlichen natürlich auch etwas über das Leben in Deutschland. Wie heißt der deutsche Bundespräsident? Welche Länder grenzen an Deutschland? Wie heißt ein bekanntes deutsches Weihnachtslied?</p>
<p class="bild-links" style="line-height: 150%;"><img alt="Foto: Julia Maas" src="uploads/RTEmagicC_buntes_Zentralstadion.jpg.jpg" width="196" height="178" />Buntes Zentralstadion (Fotos: J. Maas)<br /><br /></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;">Die Schüler selbst finden, dass die Projektarbeit interessanter war als normaler Unterricht und dass sie dabei viel Neues erfahren haben. Ein Schüler betrachtet das Spiel kritisch und meint, mit mehr Zeit hätte es noch schöner werden können. Dem Spaß beim Spielen tut das aber keinen Abbruch. Los geht’s am Sportforum. Wer beginnt, wird durch eine Runde „Schnick-Schnack-Schnuck“ entschieden. Das Ziel ist der Marktplatz, wer dort als erster ankommt, gewinnt aber nur, wenn er es schafft, sich ein Gummibärchen in den Mund zu werfen. </p>
<p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"><em>Hören Sie hier einen Beitrag von Julia Maas:</em> </p>]]></content:encoded>
  <category>Faustschlag</category>
			
  <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 18:43:00 +0100</pubDate>
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</item>
		
		<item>
  <title>The Squibs aus Leipzig gewinnen den Band Clash</title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/faustschlag/beitrag/artikel/the-squibs-aus-leipzig-gewinnen-band-clash.html</link>
  <description>An neuer Musik mangelt es wirklich nicht. TV-Shows, wie Popstars und Deutschland sucht den Superstar, liefern Newcomer am laufenden Band. Doch ist Dieter Bohlen wirklich der Musikolymp oder gibt es da noch mehr?</description>
  <content:encoded><![CDATA[<h5>Volles Haus im Anker</h5>
<p class="bodytext">Das Veranstaltungszentrum <em>Im Anker</em> im Leipziger Nord-Westen ist gut besucht. Rund 600 Gäste warten auf den ersten Auftritt. Insgesamt sechs Bands spielen diesmal um die Gunst der Jury und des Publikums. Sie kommen aus verschiedenen Regionen in Sachsen und haben es durch die Vorentscheidungen bis zum Finale am vergangenen Samstag geschafft. Mit dabei ist auch die Leipziger Band <em>The Squibs</em>. Sie gehören zum Kreis der Favoriten - doch die Konkurrenz ist groß.</p>
<h5>Junge Musiker, begeistertes Publikum</h5>
<p class="bodytext">Die Musiker sind zwar erst zwischen zwölf und 21 Jahre alt, ihre Instrumente beherrschen sie aber allesamt. Die Palette ist bunt: Von klassischem Rock über Punk bis Rock'n'Roll. Letzteres ist das Metier der <em>Squibs </em>mit ihrer Sängerin Karin. Doch sie wollen sich in keine Schublade stecken lassen. Ihre Stärke sind &quot;Songs, die Atmosphäre haben, man kann dazu abgehen und sie gehen zugleich unter die Haut. Das volle Spektrum also.&quot;</p>
<p class="infobox-rechts">Mehr Information zum Band Clash und zu den Bands gibt es auf der <a href="http://www.bandclash.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" ><strong>Website zum Wettbewerb.</strong></a></p>
<p class="bodytext">Der Auftritt der <em>Squibs </em>hat das Publikum begeistert, doch auch bei den anderen Bands wird es wild vor der Bühne. So bleibt es spannend bis zum Schluss. Vor der Bekanntgabe der Ergebnisse treten die Gewinner des letzten Jahres auf. Die <em>Neon Pingu Pussys</em> spielen einen atmosphärischen Sound mit einer ausgefeilten Lichtshow.</p>
<h5>Und der Gewinner ist…</h5>
<p class="bodytext">Dann ist es endlich soweit. Der Moderator und die Jury kommen auf die Bühne und geben die Sieger bekannt. Erst die hinteren Plätze. Dann endlich der erste Platz: &quot;Die Jury hat sich dafür entschieden, dass sie die <em>Squibs </em>hören wollen!&quot; Der Publikumspreis geht an die Band <em>Roadcrash </em>aus Radebeul.<em> The Squibs</em> sind vollkommen von den Socken. Sie können es noch gar nicht richtig glauben. Für Sängerin Karin ist das alles &quot;irgendwie unwirklich&quot;. Doch es ist Realität. Sie können nun professionell eine Ep im Studio produzieren. Außerdem dürfen sie Sachsen beim bundesweiten<em> Local Heros</em> Wettbewerb präsentieren. Es gibt sie also doch noch, die gute Musik fernab von Bohlen und co. (Marcel Ruge)&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><em>Hören Sie hier eine Reportage von Marcel Ruge:</em></p>]]></content:encoded>
  <category>Faustschlag</category>
			<category>Aufmacher</category>
			
  <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 11:35:00 +0100</pubDate>
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  <title>&quot;Es gibt viele Leute, die zur Unfähigkeit verdammt sind.&quot;</title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/faustschlag/beitrag/artikel/es-gibt-viele-leute-die-zur-unfaehigkeit-verdammt-sind.html</link>
  <description>In seiner Kolumne &quot;Das beste aus aller Welt&quot; beschäftigt sich Axel Hacke mit den Widrigkeiten des Lebens, unbrauchbarem Wissen und alltäglichen Sprachunfällen. Aus letzteren entstand seine Trilogie &quot;der weiße Neger Wumbaba&quot;, Anekdoten über falsch verstandene und gebrauchte Sprache. </description>
  <content:encoded><![CDATA[<h5>Der Humor des Falschen</h5>
<p class="bodytext">Axel Hacke erzählt eine Geschichte. Sie handelt von einem Bild in einer deutschen Tageszeitung. Darauf ein einsamer Fischer auf einem zugefrorenen See. Die Unterschrift des Bildes lautet: &quot;der harte Winter hat die brandenburgischen Fischer zur Unfähigkeit verdammt&quot; - das Publikum gluckst schon, Axel Hacke hält einen Moment inne. Dann schiebt er süffisant nach: &quot;Mir fallen in diesem Land viele ein, die zur Unfähigkeit verdammt sind, die brandenburgischen Fischern sind da nicht die ersten.&quot;</p>
<h5>Sammelleidenschaft mal anders</h5>
<p class="bodytext">So funktionieren viele der Geschichten Hackes. Falsche Wortwahl, syntaktischer Nonsens, oder Übersetzungsfehler. Der falsche Gebrauch der deutschen Sprache ist ein weit verbreitetes Phänomen. Und Axel Hacke „sammelt“ diese Fehler, er freut sich wie ein Kind über jeden neuen Sprachnonsens. Einige schaffen es in seiner Kolumne <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/liste/l/5" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >&quot;Das beste aus aller Welt&quot;</a> im Magazin der Süddeutschen Zeitung. Seit nunmehr 13 Jahren lässt er darin auch seine Leser an seiner Sammlung teilhaben. Und die versorgen ihn dafür in E-Mails und Briefen mit immer neuem Material für seine Kolumnen, etwa dem &quot;weißen Neger Wumbaba&quot; </p>
<h5>Wunderbar? Wumbaba!</h5>
<p class="bodytext">Wumbaba ist eine fiktive Figur, die aus einem so genannte &quot;Verhörer&quot; entstand, einer falsch verstanden Liedtextzeile. Im Original des Kinderliedes &quot;Der Mond ist aufgegangen&quot; von Peter Cornelius lautet eine Zeile &quot;Und aus den Wiesen steiget der weiße Neben wunderbar&quot; Eine Leserin Der Kolumne Hackes verstand dabei als Kind immer &quot;und aus den Wiesen steiget der weiße Neger Wumbaba&quot; Diese und anderer &quot;Verhörer&quot; entstand dann das erste Wumbaba-Buch, zwei weitere folgten. (Alexander Hertel)</p>
<p class="bodytext"><em>Hören Sie hier das Interview mit Axel Hacke:</em></p>]]></content:encoded>
  <category>Faustschlag</category>
			<category>Aufmacher</category>
			
  <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:44:00 +0100</pubDate>
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  <title>Schleußig - ein Stadtteil, der Brücken schlägt</title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/faustschlag/beitrag/artikel/schleussig-ein-stadtteil-der-bruecken-schlaegt.html</link>
  <description>Als Fahrgast der Strassenbahnlinie 1 oder 2 in Richtung Lausen lässt sich Interessantes beobachten. Verhältnismäßig viele junge Mütter und Väter mit ihren Kindern steigen zu. An Schleußiger Haltestellen tummeln sie sich an den Türen, bereit zum Aussteigen. Um herauszufinden, was es damit auf sich hat ist es eine gute Idee, einmal mit auszusteigen.</description>
  <content:encoded><![CDATA[<h5>Parken in den Hinterhöfen genauso viele Kinderwagen wie Autos? </h5>
<p class="bodytext">Es bietet sich ein Straßenbild in welcher die Vermutung nahe liegt, dass hier in den Hinterhöfen mindestens genauso viele Kinderwagen parken, wie Autos. Angebote, die das Familienleben mit Kindern fördern gibt es tatsächlich zahlreich. Ein Beispiel ist &quot;Family Cut&quot;, der einzige kinderfreundliche Familienfriseur in Leipzig, welcher sich in der Könneritzstraße niedergelassen hat. Es herrscht ein buntes Treiben im Salon, in dem auch die Jüngsten unter die Frisierhaube kommen. <br /><br /></p>
<p class="bodytext">Hier wird der neuste Klatsch und Tratsch aus der Schule besprochen, um die Wartezeit der Prozedur etwas unterhaltsamer zu gestalten. Ist ein Zappelphillip auf dem Stuhl, wird auch gerne mal mit Süßigkeiten bestochen, so die Besitzerin Annett Krysztalik. Im Spielzimmer kann die neue Frisur dann auch gleich auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden. Frau Krysztalik wohnt mit ihrem Kind ebenfalls in Schleußig und fühlt sich wohl, denn in der Nähe befindet sich auch ein Mütterzentrum und eine Keramikwerkstatt mit Kinderkursen.</p>
<h5>Die Bürger setzen sich ein</h5>
<p class="bodytext">Dass das auch so bleibt, darum bemüht sich die Bürgerinitiative Schleußig. Die Mitglieder kommen aus allen gesellschaftlichen Bereichen und fühlen sich Schleußig sehr verbunden. Der Stadtteil ist von Beginn an ein Wohngebiet gewesen, da er von industriellen Fabriken weitgehend verschont geblieben ist, meint Vorstand Tobias Hönemann. Die meisten Altbauten sind mittlerweile vollständig saniert. So ist es auch Aufgabe der Initiative diese gute Wohnqualität zu erhalten und weiter zu verbessern. Außerdem arbeiten sie an einer Broschüre, die für ihr Viertel werben soll. </p>
<h5>Was ist Gentrifizierung?</h5>
<p class="bild-rechts">&nbsp;</p>
<p class="bild-rechts"><img alt="Foto: Sara Dürmuth" src="uploads/RTEmagicC_stadt_03.JPG.jpg" width="200" height="150" />Romy Zischler kennt sich mit Gentrifizierung aus. <br />(Fotos: Sara Dürmuth)</p>
<p class="bodytext">Je mehr die Attraktivität Schleußigs bekannt wird, desto mehr Investoren werden aufmerksam. Es wächst die Anzahl der Häuser von Privateigentümern, welche höhere Mietpreise verlangen könnten. Dies könnte einen Gentrifizierungsprozess in Gang setzen. <br />Romy Zischler, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geographie der Uni Leipzig, hat sich auf dieses Thema spezialisiert und erklärt den Vorgang genauer: &quot;Idealtypisch wird dieser Prozess so beschrieben, dass erst eine so genannte Pionierphase einsetzt mit Studenten, Alternativen - jüngerer Bevölkerung - die mitunter auch in unsanierten Gebäuden wohnt und das Gebiet vorbereitet was das Flair betrifft. Die Investoren sanieren dann und wohlhabendere Bevölkerungsschichten, die natürlich das Wohnquartier schick finden, ziehen ddann sozusagen nach.&quot;</p>
<p class="infobox-rechts"><strong>Weitere Informationen:<br /><br /></strong><a href="http://www.initiative-schleussig.de.vu/" title="Opens external link in new  window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Bürgerverein<br />„Initiative Schleußig e.V.&quot;</a><br /><br /><a href="http://www.betont.info/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Keramikwerkstatt Schleußig</a><br /><br /><a href="http://www.familycut.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Familienfriseur „Family Cut&quot;</a><span id="1267821372633S">&nbsp;</span></p>
<h5>Alles eine Frage der Einstellung</h5>
<p class="bodytext">Allerdings findet der Prozess in ostdeutschen Bundesländern verhaltener statt. Zu gering ist die Nachfrage auf den Wohnraum, sodass Hauseigentümer angemessene Mietpreise dem Leerstand vorziehen. Gut situierte Familien und Studenten teilen sich das Wohngebiet. Das Zusammenleben&nbsp; kann natürlich Konflikte herausfordern. Andererseits kann es auch eine Chance&nbsp; sein, gegenseitige Akzeptanz und Respekt zu üben. Babygeschrei kann störend sein, aber warum nicht mal Babysitten? Die Insel Schleußig schlägt eine Brücke zwischen den Generationen.</p>
<p class="bodytext"><em>Hören Sie hier einen Beitrag von Gianna Behrendt und Sara Dürmuth:</em></p>]]></content:encoded>
  <category>Faustschlag</category>
			
  <pubDate>Fri, 05 Mar 2010 17:34:00 +0100</pubDate>
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