Team Polen erkundet das religiöse Danzig
Tramping Team Polen ist in Danzig angekommen. Tina und Claudia machen sich dort auf die Spuren der Religion.
Was bisher geschah
Gleich zu Beginn ihrer Reise erhielten Tina und Claudia eine Einführung ins Tramping-Einmaleins. Ein Vorbeifahrender, von beiden nur ehrfürchtig der 'Trampkönig’ genannt, nahm sich ihrer an. Der Tramping-Meister hatte vor allem einen entscheidenen Rat für Tina und Claudia: "Ihr steht falsch!" Prompt brachte er die beiden Abenteuerinnen an die Auffahrt Radefeld. Und der 'Trampingkönig' behielt recht: Strategisch gut aufgestellt, schafften sie es mühelos mit verschiedenen Mitfahrgelegenheiten sich bis ins polnische Poznan durchzuschlagen.
Müde und ausgehungert schafften es Tina und Claudia noch in die nächste Milchbar und stärkten sich mit Piroggen und Zurek, der typisch polnischen Mehlsuppe mit Fleischeinlage. Die nächste Mission: Eine Bleibe für die Nacht finden. In einem Internetkaffee trafen die beiden auf eine 21 Jahre alte Medizinstudentin. Sie vermittelte den beiden Trampern einen Platz im Studentenwohnheim.
Doch die Glückssträhne hielt nicht an: Am Sonntag zeigte sich das Tramper-Leben von seiner harten Seit. Erst nach einem zweistündigen Fußmarsch trafen Claudia und Tina zwei Bierbrauer, die auf dem Weg in die Masuren waren. So kamen die Mädels immerhin bis Ostroda und hier verläuft eine Hauptverkehrsader in Richtung Gdanks. Die Küstenstadt ist das erste Etappenziel der beiden Polenreisenden. Es dauerte keine fünf Minuten, da saßen Tina und Claudia im Auto von Wojcek. Der junge Mann arbeitet als Frachtkontrolleur im Danziger Hafen und bot den beiden an, sie bis in seine Stadt mitzunehmen - nach Danzig!
Alle Beiträge der Serie "mephisto trampt gen Osten" finden Sie hier. Außerdem können Sie unsere Teams in unserem Twitterkanal oder im Blog verfolgen und die Vorstellungsvideos der Teams anschauen.
Danzig am Sonntag: Leere Straßen und volle Kirchen
In 80 Meter Höhe lassen sich Claudia und Tina den polnischen Wind um die Nase wehen. An ihrem ersten Tag in Danzig haben die Beiden den höchsten Turm der Marienkriche erklommen. Von hier aus können sie nicht nur die Ostsee sehen, sie blicken auch auf ein Land und eine Kultur, die religiös verwurzelt ist. Als Claudia und Tina Danzig am Sonntagvormittag erreichten, waren die Straßen wie leergefegt. Denn den Tag des Herren begehen die römisch-katholischen Polen beim Gottesdienst.



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