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		<title>mephisto 97.6: Podcast</title>
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		<description>Beiträge des Leipziger Radiosenders mephisto 97.6</description>
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			<title>mephisto 97.6: Podcast</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 17 Mar 2010 19:56:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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  <title>Internet bald nur noch ab 22 Uhr?</title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/direkt/beitrag/artikel/internet-bald-nur-noch-ab-22-uhr.html</link>
  <description>Brauchen wir bald einen e-Personalausweis, um Zugang zum Internet zu erhalten? Wer soll Inhalte auf Milliarden von Websites auf ihre Altersfreigabe überprüfen und kennzeichnen? Die geplante Neuerung des Jugenmedienschutz-Staatsvertrages wirft viele Fragen auf.</description>
  <content:encoded><![CDATA[<p class="infobox-links">Den <strong>aktuellen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag</strong> zum nachlesen gibt es <a href="http://www.artikel5.de/gesetze/jmstv.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >hier</a>.<br /><br />Website des <a href="http://ak-zensur.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Arbeitskreises gegen Internet-Sperren und Zensur</a><br /><br /><a href="http://www.jugendschutz.net/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.jugendschutz.net</a></p>
<p class="bodytext">Das Internet ist mitlerweile fester Betandteil in unserem Alltag. Wir informieren uns, kaufen ein, lassen uns unterhalten und veröffentlichen selbst. Sei es im Blog, in Hilfe-Foren oder über Videoplattformen. Der sogenannte &quot;User-Generated-Content&quot; wird im Zeitalter des Web2.0 immer wichtiger. Doch wer ist verantwortlich für die Inhalte? Bisher galt ein recht weit gefasster Begriff des &quot;Anbieters&quot;: Sowohl der Blogger, der für die Kommentare auf seiner eigenen Blog-Seite verantwortlich ist, fällt darunter, als auch ein Webseiten-Betreiber, der auf eine andere Website verlinkt. Doch bald sollen auch die Internetdienstanbieter (Provider) für die Inhalte verantwortlich gemacht werden.</p>
<p class="bodytext">Am 25. März 2010 werden die Ministerpräsidenten der Länder über die Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV-E) abstimmen. Danach müssen noch die Landesparlamente zustimmen, damit der neue Staatsvertrag in Kraft tritt. Unter anderen kritisiert die Piratenpartei die Neuerungen aufs Schärfste als technisch nicht machbar und falsch.</p>
<h5>&quot;Das Kommunikationsmedium Internet könnte eingeschränkt werden&quot;</h5>
<p class="bodytext">Alvar Freude, Mitbegründer des Arbeitskreises gegen Internetsperren und Zensur (AK-Zensur), sieht in den vorgeschlagenen Änderungen des JMStV keinerlei Vorteile. Im Gegenteil könnten sich die geplanten Maßnahmen gefährlich und schädlich auf das Internet, zumindest in Deutschland, auswirken, so Freude.</p>
<h5>Problem: Internet und Rundfunk werden auf eine Stufe gesetzt</h5>
<p class="bodytext">Den Staatsvertrag gibt es seit 2003. Kritisch sieht Freude, dass vor allem Experten aus dem Rundfunk-Bereich nun auch zuständig für die Novellierung des Jugendmedienschutzes im Internet seien. Es würde versucht, die bewährten Schutzmaßnahmen aus dem Rundfunk wie Altersbeschränkung und Freiwillige Selbstkontrolle auf das Internet zu übertragen. Dabei übersähen die Experten jedoch, dass sich das Internet grundsätzlich von den Rundfunkmedien unterscheide, so Freude weiter. Nicht zuletzt wegen seines globalen Charakters sei das Internet mit nationalen Gesetzen nicht zu kontrollieren.</p>
<h5>Drei Möglichkeiten, Kinder vor gefährlichen Inhalten zu schützen</h5>
<p class="bodytext"><em>1.</em> Mit einer <em>Sendezeitbegrenzung </em>könnten Inhalte nur zu bestimmten Zeiten sichtbar bzw. zugänglich gemacht werden. Dies ist aufgrund der Globalität und verschiedener Zeitzonen jedoch nicht umsetzbar.</p>
<p class="bodytext"><em>2.</em> Mit einer <em>Altersverifizierung</em>. Jeder Nutzer müsste sich mit seinem Namen und beispielsweise einem e-Personalausweis anmelden und damit sein Alter bestätigen. Unter anderem aufgrund der immensen Kosten ist auch dieses Modell nicht praktikabel.</p>
<p class="bodytext"><em>3. </em>Mit der <em>Kennzeichnung von Inhalten</em>. An diesem Modell orientiert sich die aktuelle Änderung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages. Sie sieht vor, dass jeder Webseiten-Betreiber die Inhalte für eine bestimmte Altersgruppe freigeben muss. Alle, die das nicht tun, werden automatisch als über 18 eingestuft und gesperrt. Dies setzt aber den Einsatz entsprechender Software auf seiten der Eltern vorraus.</p>
<h5>Alternative: Medienkompetente Eltern</h5>
<p class="bodytext">Hier setzt auch die Piratenpartei an und fordert anstatt einer weitgehenden Überwachung des Internets die Schulung von Eltern, um sie auf die Gefahren hinzuweisen und den Umgang mit dem Internet zu schulen.</p>
<h5>&quot;Telekom für Telefongespräche verantwortlich?&quot;</h5>
<p class="bodytext">Sollten die Provider wirklich bald für die auf ihrem zur Verfügung gestellten Speicherplatz im Internet verantwortlich sein, stellt sich die Frage, wer die Masse an Inhalten kontrollieren soll und kann. Nicht nur die bereits bestehenden Webseiten müssten überprüft, sondern auch jeder neu eingestellte Content mit einer Freigabe versehen werden. Alvar Freude beschreibt das so, als wenn die Telekom ab sofort für alles, was über ihre Telefonleitungen gesprochen wird, verantwortlich sein würde. Dies hätte starke Nebenwirkungen, so Freude: Zum einen eine starke Kommerzialisierung, zum anderen eine Massive Einschränkung des Angebots. Denn große Videoplattformen könnten wohl kaum millionen Videos kontrollieren, die von ihren Nutzern im Internet bereitgestellt werden.<br />(Moritz Peikert)</p>
<p class="bodytext"><em>Hören Sie hier ein Studiogespräch von Moderatorin Katja Schmidt mit Karoline Scheer:</em></p>]]></content:encoded>
  <category>Direkt</category>
			<category>Aufmacher</category>
			
  <pubDate>Tue, 16 Mar 2010 16:29:00 +0100</pubDate>
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  <title>Bibliothekssterben versus Bibliothek 2.0</title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/direkt/beitrag/artikel/bibliothekssterben-versus-bibliothek-20.html</link>
  <description>Die Wirtschaftskrise gefährdet viele Bibliotheken - und hat das Internet sie schon überflüssig gemacht? Beim 4. Leipziger Bibliothekskongress geht es um existenzielle Fragen. Dennoch geben sich die Bibliotheksverbände selbstbewusst.</description>
  <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im Vorfeld der Leipziger Buchmesse treffen sich ab heute über 3.000 Bibliothekare und Informationsfachleute auf dem Messegelände zum 4. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek. Auf dem Programm mit dem Motto „Menschen wollen Wissen!“ stehen Panels zu bibliothekarischer Berufsethik und Forschungsdatenmanagement und Diskussionen über elektronische Publikationen und Bibliothekskataloge. <br /><br />Neben solcher Praxisfragen und Vernetzungstreffen stehen in diesem Jahr auch grundsätzlichere Reflektionen zur aktuellen Lage der Bibliotheken in Deutschland auf der Kongressagenda. Dabei werden existenzielle Fragen angesprochen. Im Moment ist die Bibliothekslandschaft mit 11.000 Universitäts-, Spezial- und kommunalen Bibliotheken gut aufgestellt. Aber wie lange noch? </p>
<h5>Eine Stadt ohne Bibliotheken?</h5>
<p class="infobox-rechts">Zur Schließung von Zweigstellen oder ganzer Bibliotheken hat der BID eine sarkastisch-böse <a href="http://www.bibliothekssterben.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Internetseite</a> eingerichtet.</p>
<p class="bodytext">Harald Pilzer, Direktor der Stadtbibliothek Bielefeld und Finanzexperte der Bundesvereinigung der Bibliotheks- und Informationsverbände (BID), zeichnet ein düsteres Bild für die Zukunft vieler Bibliotheken: Durch die Wirtschaftskrise sinken die Steuereinnahmen der Kommunen, und deren Sparmaßnahmen treffen zuallererst die Bereiche, die unter die freiwilligen kommunalen Ausgaben fallen, darunter auch der Kulturbereich und damit die Bibliotheken. Gespart wird an Material- und Personalausgaben. Wenn das nicht reicht, geht es an die Substanz: Zweigstellen der kommunalen Bibliotheken müssen geschlossen werden. Dabei sind gerade die für junge Leser am leichtesten erreichbar und damit „Lesesozialisierungsagenturen ersten Ranges“, so Pilzer. Ist diese kulturelle Infrastruktur einmal wegrationalisiert, sei sie kaum wieder aufzubauen.</p>
<h5>Demokratie ohne Bibliotheken?</h5>
<p class="bodytext">Die Bedeutung der Bibliotheken nicht nur für die Lesesozialisation, sondern für eine Demokratie überhaupt hebt der spanische Schriftsteller Rogelio Blanco Martínez hervor, der als Vertreter des spanischen Kulturministeriums sein Land als Gastland des Kongresses repräsentiert. Er sieht ein intaktes Bibliothekennetz als Fundament der Demokratie. Die Machtverteilung in einem Staat hängt, so Blanco Martínez, von der Verteilung des Wissens ab, und somit ist eine breite Zugänglichkeit von Wissen Grundvoraussetzung für eine egalitäre Machtverteilung und die demokratische Kontrolle von Macht. </p>
<p class="infobox-links">Die <strong>Themenkomplexe </strong>der rund 250 Vorträge auf dem 4. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek sind &quot;Wissen und Wissensgenerierung&quot;, &quot;Kultur und Bibliotheken in der Krise?&quot;, &quot;Informationskompetenz&quot;, &quot;Bibliotheken für die Menschen, Wissen gewinnen und bewahren&quot;<br /><br />weitere Informationen:<br /><a href="http://www.bid-kongress2010.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.bid-kongress2010.de</a></p>
<h5>Wissen 2.0</h5>
<p class="bodytext">Warum aber sind Bibliotheken zum Wissenserwerb notwendig, wenn das Internet Information schneller, rund um die Uhr und kostenlos direkt nach Hause liefert? Neben der sozialen Komponente der Bibliotheken als Stadtteiltreffpunkte dient hier vor allem das Stichwort „Informationskompetenz“ als Legitimation der Bibliotheksexistenz. Die Bibliotheken sehen es dabei zunehmend als ihre Aufgabe an, die Schulen in der Vermittlung von Meta-Wissen zu unterstützen. Deren Umgang mit dem Internet findet Luzian Weisel von der Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaft „naiv“. Wikipedia werde unkritisch als Wissensquelle akzeptiert. Ein kompetenter Umgang mit dem Internet und dessen nutzergenerierten Inhalten bestehe in einer angemessenen Bewertung der Informationen, und diese Bewertungskompetenz könnten Schulen und Bibliotheken kooperativ vermitteln. (Maria Jakob)</p>
<p class="bodytext"><em>Hören Sie hier den Beitrag von Sebastian Würfel:</em></p>]]></content:encoded>
  <category>Direkt</category>
			<category>Aufmacher</category>
			
  <pubDate>Mon, 15 Mar 2010 15:29:00 +0100</pubDate>
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  <title>&quot;Das ist also mein Rafael&quot;</title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/direkt/beitrag/artikel/das-ist-also-mein-rafael.html</link>
  <description>Mit diesen Worten hat Papst Benedikt XVI den Leipziger Künstler Michael Triegel in seiner Audienz begrüßt. Dieser wird in den nächsten Tagen mit der Anfertigung des Papstportraits beginnen. Heute Morgen berichtete er bei einem Pressegespräch über seine Erfahrungen in Rom.</description>
  <content:encoded><![CDATA[<p class="infobox-links"><br /><strong>Mehr Informationen</strong> zur <br /><a href="http://www.galerie-schwind.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" ><br />Galerie Schwind</a> in der Springerstraße 5, Leipzig<span id="1268175295401S"> <br /><br /></span></p>
<h5>Volksfest Generalaudienz</h5>
<p class="bodytext">In der ersten Reihe habe er sitzen dürfen und dies natürlich genutzt um sich möglichst ausgiebig mit seinem Modell zu beschäftigen. Zusammen mit&nbsp;ungefähr 20 anderen Menschen war er dann in die Ehre gekommen, mit dem heiligen Vater persönlich zu sprechen. Natürlich sei er aufgeregt gewesen, auch wenn er selbst nicht gläubig ist. Es wäre mehr der Respekt vor der wichtigen Stellung, die der Mensch Joseph Ratzinger in der Welt einnehme. <br />Entgegen seinen Erwartungen sei die Generalaudienz allgemein „eher wie ein Volksfest“ gewesen.</p>
<h5>Seine Kunst im Stil der Renaissance</h5>
<p class="bodytext">&nbsp;Nur dieses eine Treffen soll ihm nun als Orientierung dienen. So hat er bereits nach der Audienz zwei Porträtköpfe angelegt.&nbsp;In den nächsten Tagen wird er sich dann ausgiebig mit diesen Studien beschäftigen. Gegen Herbst soll das 1,20 Meter hohe Portrait dann fertig sein. Benedikt XVI wird darauf bis zu den Knien abgebildet sein. Wie genau das Gemälde&nbsp;aussehen wird, weiß der Künstler selbst auch noch nicht. Zu erwarten ist jedoch höchste Präzision und Leuchtkraft. Denn der Künstler orientiert sich am Stil der Renaissance. Zu besichtigen sind seine Bilder momentan noch in der Galerie Schwind in Leipzig. </p>
<p class="bodytext"><em>Hören Sie hier einen Beitrag von Xenia Dwertmann:</em></p>]]></content:encoded>
  <category>Direkt</category>
			<category>Aufmacher</category>
			
  <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:35:00 +0100</pubDate>
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  <title>Spart nicht an der Jugend</title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/direkt/beitrag/artikel/spart-nicht-an-der-jugend.html</link>
  <description>Spart nicht an der Jugend – denn sie ist unsere Zukunft! Das war eine der Hauptforderungen auf der Protestkundgebung gegen die Kürzungen der Jugendpauschale. Die Leipziger Jugendverbände demonstrieren gegen die geplanten Kürzungen im Jugendbereich.</description>
  <content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">25 Millionen Euro muss das Sächsische Sozialministerium in diesem und im nächsten Jahr einsparen. Grund dafür sind die von Finanzminister Unland geplanten Kürzungen, denn: In den Kassen des Freistaates klafft ein großes Loch. Das bedeutet unter anderem, dass für die Jugendarbeit statt 14,70 Euro nur noch 10,40 Euro pro Jugendlichem zur Verfügung stehen. Damit droht Jugendclubs die Schließung, Sozialarbeitern die Entlassung und der Abbau von FSJ-Stellen.</p>
<h5>Friedlicher Protest</h5>
<p class="bodytext">Über 500 Leipziger trafen sich am 08. März auf dem Augustusplatz, um gegen die geplanten Kürzungen zu protestieren. Nicht nur Schüler und Jugendliche demonstrierten, auch viele Erwachsene nahmen am Protest teil. Mit Plakaten, Pfeifen und Trommeln trotzdem die Demonstranten der Kälte. Am kommenden Mittwoch will der Landtag erneut über die Kürzungen debattieren. Dann wollen Jugendverbände in Dresden erneut demonstrieren.<br /><br /><em>Hören Sie hier das Gespräch von Moderatorin Mareike Wiemann mit Rebekka Oelze:</em></p>]]></content:encoded>
  <category>Direkt</category>
			<category>Aufmacher</category>
			
  <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 19:52:00 +0100</pubDate>
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  <title>Zahl der erfassten Straftaten in Leipzig geht leicht zurück</title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/direkt/beitrag/artikel/zahl-der-erfassten-straftaten-in-leipzig-geht-leicht-zurueck.html</link>
  <description>Carjacking, Trickbetrügereien, auf der Straße geohrfeigte Teenager und überfallene Taxifahrer: Kriminalfälle wie diese gehen in die polizeiliche Kriminalstatistik ein. Die aktuellen Zahlen und ein Fazit der Polizeiarbeit von 2009 wurden heute vom Leipziger Polizeichef Horst Wawrzynski präsentiert. </description>
  <content:encoded><![CDATA[<p class="infobox-links">Die <strong>polizeiliche Kriminalstatistik</strong> (PKS) wird jährlich von den örtlichen Polizeidirektionen und vom Bundeskriminalamt für Deutschland insgesamt veröffentlicht. Sie speist sich aus den Ermittlungszahlen der Polizeibehörden und beinhaltet somit lediglich die polizeilich registrierte Kriminalität, das <em>Hellfeld</em>.&nbsp; <br /><br />Welcher Anteil der tatsächlich stattfindenden Kriminalität polizeibekannt wird, hängt unter anderem etwa vom Anzeigeverhalten der Bevölkerung, den gesetzlichen Definitionen der Straftatbestände und der Ermittlungsaktivität der Polizei ab. Fallende Zahlen in der PKS sind also nicht automatisch mit einem Rückgang der Kriminalität gleichzusetzen – sie könnten auch eine gestiegene <em>Dunkelziffer</em> bedeuten. </p>
<p class="MsoNormal">Von Januar bis Dezember 2009 erfasste die Polizeidirektion Leipzig 58.104 Straftaten – das sind rund 3.100 weniger als 2008 und erstmals seit 1999 weniger als 60.000, wie Wawrzynski erfreut mitteilte. Die&nbsp;<em></em><em>Häufigkeitszahl</em>, die die Anzahl der registrierten Straftaten pro 100.000 Einwohner angibt, lag 2009 für Leipzig somit bei 11.272 – im Vergleich zu knapp 12.000 im Jahr davor. Damit liegt Leipzig laut Polizeidirektion im Rennen um die sicherste Großstadt in Deutschland auf Platz 7 von 14 Großstädten. 51% aller Leipziger Ermittlungen endeten mit der Aufklärung des Verbrechens - 2008 waren das mit 48% etwas weniger. </p>
<h5 class="MsoNormal"><strong>Ein Minus bei der Straßenkriminalität, Plus bei Wirtschaftsdelikten</strong></h5>
<p class="MsoNormal">Den deutlichsten Rückgang gab es im Bereich der Straßenkriminalität, hier ermittelte die Polizei in rund 15.800 Fällen, das sind 14% weniger als noch 2008. Dagegen nahmen Fälle von Rauschgift-, Gewalt- und Computerkriminalität leicht zu. Da die absoluten Zahlen der Ermittlungen in diesen Feldern aber jeweils nur zwischen 500 (Computerkriminalität) und 1.700 (Gewaltkriminalität) liegen, kann das dem insgesamten Abnahmetrend nichts anhaben. Deutlich zugenommen haben die Fälle von Wirtschaftskriminalität. Von 982 Ermittlungen im Jahr 2008 hat sich diese Zahl 2009 auf 1.800 fast verdoppelt.</p>
<h5 class="MsoNormal"><strong>Insgesamt erfolgreiche Polizeiarbeit</strong></h5>
<p class="MsoNormal">Insgesamt zieht die Polizeidirektion Leipzig ein positives Fazit ihrer Arbeit des letzten Jahres. Als spektakulärste Erfolge kann sie die Festnahme des Mörders der im August 2008 entführten achtjährigen Michelle und die Arbeit der Ermittlungsgruppe „Schloss“ verbuchen, die eine Serie von 143 Einbrüchen aufklärte.</p>
<p class="MsoNormal">Die gesunkene Zahl der erfassten Straftaten führt der Polizeichef auf die stärkere Polizeipräsenz in Problembezirken zurück. Daneben wirkten sich auch niedrigere Arbeitslosenzahlen und die zunehmende Bereitschaft der Bevölkerung, begangene Verbrechen auch anzuzeigen, auf die Statistik aus.</p>
<p class="bild-rechts"><img alt="Foto: www.polizei.sachsen.de" src="uploads/RTEmagicC_cannabis_2.jpg.jpg" height="142" width="189" /> Beschlagnahmte Cannabispflanzen (Fotos: www.polizei.sachsen.de)</p>
<h5 class="MsoNormal"><strong>Mehr Heroin, weniger Cannabis </strong></h5>
<p class="MsoNormal">Zusammen mit der polizeilichen Kriminalstatistik wurden auch die Mengen sichergestellter illegaler Drogen präsentiert. So beschlagnahmte die Polizei in Leipzig 2009 knapp 25 kg Heroin, deutlich mehr als die 9 kg im Jahr zuvor. Dagegen wurden im Vorjahr 120 Cannabispflanzen sichergestellt, 2009 waren es nur noch 64.</p>
<h5 class="MsoNormal"><strong>Die Polizeistrategie für 2010</strong></h5>
<p class="MsoNormal">Für 2010 setzt die neue Kriminaloberrätin Sonja Krüßel auf Polizeipräsenz, um&nbsp; insbesondere Raubüberfällen und Wohnungseinbrüchen am Tag vorzubeugen. In letzterem Bereich sollen auch die Präventionsmaßnahmen&nbsp; gestärkt werden. (Maria Jakob)</p>
<p class="MsoNormal"><em>Hören Sie hier einen Beitrag von Sarah Mannigel:</em></p>]]></content:encoded>
  <category>Direkt</category>
			<category>Aufmacher</category>
			
  <pubDate>Thu, 04 Mar 2010 18:44:00 +0100</pubDate>
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		<item>
  <title>Wird das Zentralstadion zur &quot;Red Bull Arena&quot;?</title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/direkt/beitrag/artikel/wird-das-zentralstadion-zur-red-bull-arena.html</link>
  <description>Das Zentralstadion könnte bald in „Red Bull Arena“ umbenannt und ab Herbst 2010 zum Austragungsort der Heimspiele des Red Bull-eigenen Vereins RasenBallsport Leipzig werden. Stadionbetreiber und Red Bull sind sich einig und rechnen auch mit einem Einverständnis des Leipziger Stadtrats.
</description>
  <content:encoded><![CDATA[<h5>Der Weg zur Namensänderung</h5>
<p class="MsoNormal">Michael Kölmel, Gründer der Kinowelt AG und jetzt mit der Zentralstadion Leipzig GmbH (ZSL) Eigentümer des Stadions und der Arena, hat sich bereits im Mai 2009 mit dem österreichischen Unternehmen Red Bull über die Namensänderung geeinigt. Kölmel hält die Namensrechte am Stadion und kann diese auch weitervergeben – die Stadt Leipzig hat dabei allerdings ein Vetorecht. Grundlage dafür ist die Vereinbarung über Umbau und Betrieb des Stadiongeländes zwischen der Stadt und der Zentralstadion GmbH aus dem Jahr 1999. </p>
<p class="MsoNormal">Mit der von der Ratsversammlung am 24. März 2010 zu beschließenden Änderung dieser Vereinbarung soll nun der Weg für eine mögliche Umbenennung des Stadions in „Red Bull Arena“ frei gemacht werden. Kölmel betrachtet das Einverständnis des Rates angesichts des prominenten Sponsors als Formsache. Der tatsächliche Zeitpunkt der Namensänderung &nbsp;wäre dann die Entscheidung von Red Bull.</p>
<h5>Umzug nach Aufstieg?</h5>
<p class="bodytext">Mit der Umbenennung würde das Zentralstadion dann ab der nächsten Saison auch Heimatstadion des RB Leipzig werden. RB spielt im Moment in der Oberliga Nordost (5. Liga) und führt dort momentan die Tabelle an. Der Verein kann sich somit für die nächste Saison einen Aufstieg in die Regionalliga erhoffen. </p>
<h5 class="MsoNormal"><strong>Umbenennung des Stadions als zusätzlicher Wirtschaftsfaktor </strong></h5>
<p class="MsoNormal">Für Michael Kölmel erhöht sich mit der Umbenennung in „Red Bull Arena“ vor allem die Wirtschaftlichkeit des Stadionbetriebes. Er sieht das Unternehmen Red Bull als Kompetenz im Sport-Sponsoring, und das Engagement des Getränkeherstellers in Leipzig ein eine gute Voraussetzung dafür, dass es mit dem Fußball in der Stadt in den nächsten Jahren ligaaufwärts geht.&nbsp; Einträglich sind für die ZSL Betreibergesellschaft bislang vor allem Fussball-Länderspiele und die im Zentralstadion veranstalteten Konzerte. Die Spiele von RB Leipzig würden sich für den Stadionbetreiber ab einem Aufstieg des Vereins in die 3. Bundesliga richtig lohnen, da erst dann mit hohen Zuschauerzahlen zu rechnen sei. </p>
<h5 class="MsoNormal"><strong>Soviel ist sicher: Konzerte wird es im Stadion weiter geben</strong></h5>
<p class="MsoNormal">Das Veranstaltungsprofil des Stadions soll sich mit dem neuen Namen nicht verändern: Laut Kölmel sollen auch weiter Konzerte stattfinden. Gerüchte, Red Bull könnte den Betrieb des Zentralstadions selbst ganz übernehmen, sind bislang nicht bestätigt. Was aus der Namensänderung und dem Umzug des RB Leipzig ins Zentralstadion wird, falls der RB Leipzig den Ligaaufstieg nicht schafft, steht ebenso offen. (Maria Jakob)</p>
<p class="MsoNormal"><em>Hören Sie hier das Studiogespräch von Moderatorin Vera Wolfskämpf mit mephisto97.6-Redakteurin Svantje Zimmermann:</em></p>]]></content:encoded>
  <category>Direkt</category>
			
  <pubDate>Wed, 03 Mar 2010 19:26:00 +0100</pubDate>
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  <title>Bob-Anschieberin Romy Logsch zurück in der Heimat </title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/direkt/beitrag/artikel/bob-anschieberin-romy-logsch-zurueck-in-der-heimat.html</link>
  <description>Leipzigs einzige Winterolympionikin ist gestern Abend wieder in Leipzig gelandet.  Zusammen mit ihrer Bobfahrerin Cathleen Martini vom SC Oberbärenburg traten sie in Whistler im Zweierbob an. Spätestens im letzten Durchgang waren ihre Träume von einer olympischen Medaille geplatzt.</description>
  <content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Sturz im vierten  Durchgang</strong></h5>
<p align="justify" class="bodytext">Im vierten Lauf stürzte  das Team in der Hochgeschwindigkeitsbahn in Whistler Mountain. Die  beiden  Bobfahrerinnen kamen mit Hautschrammen, Prellungen und mit einem  wahrscheinlich  angebrochenen Fuß bei Logsch davon. „Ich bin froh, dass nichts  Schlimmeres  passiert ist. Wir sind da nochmal mit einem blauen Auge davongekommen“,  sagt die 28-Jährige, die bei dem Sturz aus dem Bob geschleudert wurde.  Sie und ihre Pilotin hatten den tragischen Tod des Georgiers noch von  zu Hause aus mitbekommen. „Jetzt heißt es erst mal viel Physiotherapie  und schnell wieder gesund werden“, erklärt Logsch, die sich freut,  wieder bei Freunden und Familie zu sein.&nbsp;</p>
<h5 align="justify"><strong>Medaillentraum  zerplatzt</strong></h5>
<p align="justify" class="bodytext">Für Logsch waren es  die ersten Olympischen Spiele. Die frühere Diskuswerferin wechselte  vor vier Jahren zum Wintersport. Nach einer erfolgreichen Saison mit  fünf von acht gewonnenen Weltcups und dem Platz drei in der  Gesamtweltcuprangliste  waren sie die Favoriten. Am Ende gewannen zwei Kanadierteams vor den  USA. Beste deutsche Bobfahrerinnen mit Rang vier waren Sandra Kiriasis,  Logsch's frühere Pilotin, und ihre Anschieberin Christin Senkel.</p>
<p align="justify" class="bild-rechts"><img src="uploads/RTEmagicC_Romy_Logsch_in_der_Physiotherapie_des_Olympiast%C3%BCtzpunktes.jpg.jpg" height="155" width="201" alt="" />Romy Logsch in der Physiotherapie des Olympiastützpunktes<span id="1267636315515S"> </span>. <br />(Fotos: A. Böhm)<br /><br /><br /><br /></p>
<h5 align="justify"><strong>Blick auf Sotschi  2014</strong></h5>
<p align="justify" class="bodytext">Ihren Wunsch, von den  ersten Winterspielen mit einer Medaille nach Hause zu kommen, konnte  sie sich nicht erfüllen. An die kommende Olympiade denkt die Polizistin  erst einmal noch nicht. „Ich schaue von Jahr zu Jahr. So langfristig  möchte ich noch nicht planen, denn vier Jahre sind eine lange Zeit,  in der viel passieren kann“, erklärt Logsch. Von einer Olympiamedaille  hatte sie immer geträumt. Aus diesem Grund könnte dieser Wunsch  vielleicht  doch der Antrieb sein, den sie braucht, um bei den kommenden Olympischen   Spielen das Edelmetall zu holen.<span id="1267635714695S">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext"><em>Hören Sie hier das Interview von mephisto97.6-Sportredakteurin Annett Böhm mit Romy Logsch:</em></p>]]></content:encoded>
  <category>Direkt</category>
			<category>Aufmacher</category>
			
  <pubDate>Wed, 03 Mar 2010 17:57:00 +0100</pubDate>
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  <title>Puppentheater Sterntaler mit &quot;Kunst am seidenen Faden&quot;</title>
  <link>http://mephisto976.uni-leipzig.de/sendungen/direkt/beitrag/artikel/puppentheater-sterntaler-mit-kunst-am-seidenen-faden.html</link>
  <description>Das Puppentheater Sterntaler lädt zum 16. internationalen Puppentheater-Festival. Unter dem Motto &quot;Die Kunst am seidenen Faden&quot; steht die traditionelle Marionettentheater-Kunst im Mittelpunkt. </description>
  <content:encoded><![CDATA[<p class="infobox-links"><strong>16. Puppentheaterfestival<br /> </strong>3. bis 7. März 2010<span id="1267631834070S"> </span><br /><br />Mittwoch, 3. März 2010, 19 Uhr<br /><strong>Eröffnungsveranstaltung<br /></strong>&quot;Die Schöne und das Tier&quot;<br /><br />Link zum  <a href="http://www.puppentheater-sterntaler.de/html/plan_ptf_2010.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Spielplan</a>.<br /><br /></p>
<h5>Weltweit vom Aussterben bedroht</h5>
<p class="bodytext">Das Marionettentheater ist weltweit vom Aussterben bedroht. Auch in Deutschland gibt es nur noch wenige historische Bühnen und kaum Nachwuchs. Die Spieltechnik ist vergleichsweise aufwändig und die Ausstattung sehr teuer. Mit dem 16. Puppentheaterfest soll ein Beitrag zum Erhalt und zur Förderung des Marionettentheaters geleistet werden.</p>
<h5>Leipzig-Premiere: &quot;Eine Wetterhexe dreht auf&quot;</h5>
<p class="bodytext">Geplant sind sechs Aufführungen für Kinder und zwei Abendveranstaltungen für Erwachsene. Die Gastbühnen kommen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Berlin. Birtt Wolfgramm führt mit dem Theater Marmelock aus Hannover die Inszenierung &quot;Eine Wetterhexe dreht auf&quot; vor, eine Premiere in Leipzig. </p>
<p class="bild-rechts"><img alt="Foto: Sarah Mannigel" src="uploads/RTEmagicC_puppentheater.JPG.jpg" height="228" width="199" />Wilmie Berger ist die Organisatorin des  Leipziger Puppentheaterfests. (Foto: S. Mannigel)<span id="1267643511639S">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext">Höhepunkt der Festwoche bildet die Aufführung des Preußschen Marionettentheaters mit &quot;Mozart am seidenen Faden&quot;, einer Collage aus &quot;Bastien und Bastienne&quot;, der &quot;Entführung aus dem Serail&quot; und der &quot;Zauberflöte&quot; im Stil der Salzburger Marionettenoper. (Moritz Peikert)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><em>Hören Sie hier einen Beitrag von Sarah Mannigel:</em></p>]]></content:encoded>
  <category>Direkt</category>
			
  <pubDate>Wed, 03 Mar 2010 16:38:00 +0100</pubDate>
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