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Tag der Deutschen Einheit
Der dritte Oktober wird in der Deutschen Botschaft in Washington DC auf bayrisch gefeiert
„Wie - ihr feiert den dritten Oktober in Deutschland nicht?“ Sarah zieht ihre rechte Augenbraue hoch und die Stirn kraus. “She doesn’t buys it“, wie man hier sagt. Sarah ist US-Amerikanerin, Anfang dreißig und arbeitet im Verteidigungsministerium. Im kleinen Schwarzen mit tiefen Ausschnitt sitzt sie auf einer Bierbank im Garten der Deutschen Botschaft in Washington D.C. und feiert die deutsche Einheit. „Feiern“ bedeutet in Sarahs Fall, die dritte Maß importiertes Münchner Hofbräu zu trinken und Kartoffelsalat mit Speck zu essen. Erinnerungen an die Wiedervereinigung hat Sarah keine, Bilder der Ereignisse im Herbst ’89, zum Beispiel von Demonstrationen in Leipzig, kennt sie nicht.
Wenn es so wäre, fände sie es vielleicht nicht so schlimm, dass die meisten Deutschen den Tag der deutschen Einheit privat nicht feiern. Viele Orte in Leipzig und in anderen deutschen Städten erinnern wann immer man will an die Wiedervereinigung, dafür muss man nicht Wurst essen und Bier trinken. Sarah nickt eine Spur zu eifrig – und sagt dann doch, dass sie die Feierlichkeiten am 4. Juli (US-Nationalfeiertag) nicht missen wolle. Bei ihr zuhause gebe es immer einen Brunch. Ach so: Und wen wir Deutschen eigentlich gerne als Präsident sehen würde? Doch bestimmt Obama, „in Germany, he’s a rock star, isn’t he?“, sagt sie. Whatever.
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Eine Exkursion in die USA von rund zweieinhalb Wochen unternehmen
elf mephisto97.6-Redakteure vom 26. September bis 12. Oktober
zusammen mit den Programmdirektoren Christoph Peters und Prof. Dr.
Ruediger Steinmetz. Dabei beobachten sie den
Praesidentschaftswahlkampf und die Finanzkrise, berichten fuer uns
darueber aktuell und bereiten mephisto 97.6-Programme vor.. Auf der
ersten Station in Athens, Ohio, arbeiten sie dabei mit
amerikanischen Studenten der E.W. Scripps School of Journalism
zusammen. Auf ihrer weiteren Reise nach Washington D.C. und New York
erhalten sie unter anderem einen Einblicke in das amerikanische
Mediensystem und treffen deutsche Korrespondenten.
Von: LCS Kollegen aus Berlin
Montag, 13-10-08 20:40 Uhr
So ist das ebend mit der Außendarstellung von Deutschen. Touristen werden mit Bussen erst nach München, dann nach Neu Schwanstein und dann in die Droselgasse gekarrt und fliegen dann von Berlin aus weiter ins nächste Land.
Von: Cleveland Johnson aus New York
Freitag, 10-10-08 05:42 Uhr
Fuer die Amerikaner, Deutschland = Bayern. Ich persoenlich habe Bayern immer mit Texas verglichen (wo uebrigens Deutsch die 3. meist gesprochene Sprache ist -- hinter Englisch u. Spanisch!) Also, Deutschland = Texas???


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