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Team Slowenien: Ciao Slowenien!

Donnerstag, 21. Mai 2009

Mittwoch: Unser letzter Tag in Slowenien. Ein bisschen traurig sind wir schon. Es wird immer besser, auch wenn man schon denkt, dass es nicht mehr besser werden kann. Doch der Balkan ruft trotzdem, die Grenze ist nicht weit.

Unterwegs mit unserer kleinen Gastgeberin Laura
Wir im Fluss Kolpa - die Grenze zwischen Slowenien und Kroatien
Die aelteren Gastgeber - neben Priester, Studenten-WG, Jagdhuette und Fischerboot nun auch enlich ein Schlafplatz bei einer slowenischen Familie
Tschuess Slowenien!
Kroatien wir kommen...

Das wars also: 10 Tage Slowenien. Mittwoch geht es weiter ueber die Grenze nach Kroatien. Unsere letzte slowenische Station ist die kleine Stadt Metlika. 


Unser Tramp-Prinzip vernachlaessigt

Wir stehen in der Hitze kurz vor unserem Ziel. Noch 20 Kilometer, das duerfte zu schaffen sein. Ein Auto haelt und wir steigen ein ohne nachzudenken. Zwei Maenner. Mist, das geht gegen unser "Sicherheitsprinzip". Schnell stellt sich ein mulmiges Gefuhel ein: Nein, wir wollen nicht mit Ihnen Kaffee trinken und wir luegen: Wir treffen einen Freund in Metlika. Die beiden lassen sich abwimmeln und wir steigen erleichtert aus dem Auto. Es ist 18Uhr, die kleine Stadt ist verschlafen, die Touriinfo hat schon zu.

Zwei Personen fragen und schon ist ein Schlafplatz sicher

Doch in den letzten Tagen sind wir ruhig geworden, was das Schlafplatzsuchen angeht. Routine oder einfach Zuversicht. Auch heute abend um 18Uhr sind wir noch erstaunlich ruhig, vielleicht weil es bisher immer geklappt hat. Und so auch heute. Lydia arbeitet in einer Weinerei in Metlika. Wir erzaehlen ihr unsere Geschichte und ohne zu zoegern bietet sie uns einen Schlafplatz ein.


Grossfamilienleben

Lydia lebt mit ihren Eltern, ihrer Tochter Laura und ihrer Schwester und deren Familie unter einem Dach. Klein ist das Haus und hektisch die Oma.  Aber wir fuehlen uns gut aufgehoben. Lydias Tochter Laura zeigt uns die Stadt und fuehrt uns zum Fluss Kolpa. Immer noch fasziniert von der Landschaft im Grenzgebiet von Slowenien und Kroatien - heute eben mit einer 8jaehrigen unterwegs.

Wir duerfen in Lydias Zimmer schlafen, ihre Mutter fuettert uns mit Salat - endlich, danach haben wir uns schon Tage gesehnt. Ein Spontanausflug auf den Familienweinberg macht uns betrunken, aber gluecklich.

Man muss sich nur etwas wuenschen

Das haben wir in der Zeit unserer Reise gelernt:

"Ich wuerde gerne bei einer Oma schlafen" - gewuenscht, geklappt.

"Salat ware mal wieder toll" - gewuenscht, geklappt

"Eine Weinprobe auf einem Weinberg waere toll, hier soll eine Weinregion sein" - gewuenscht, geklappt.

 

Wir lassen Slowenien hinter uns. Mit vielen Emailadressen, vielen Fotos, aber viel wichtiger: Dem Wunsch an manche Orte zurueckzukommen.