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Ahne...nichts weiter?

von Jonas Böhm
Samstag, 19. März 2011

Mit ein, zwei, alles in allem sehr viel Augenzwinkern besuchte heute Ahne die mephisto 97.6 - Bühne, um aus seinem neuen Gedichtband zu rezitieren - natürlich ein Buch, das die Welt verbessert.

Ahne bei mephisto 97.6 (Foto: M.Swazyna)
Who the fuck is Arne Seidel?

Mit dem Namen Arne Seidel kann er im Berufsleben nicht viel anfangen. Denn sobald es ums Schreiben geht, mit allen seinen Nebenwirkungen, kommt der Ahne hervor. Das klingt leicht schizophren, handelt sich jedoch harmloserweise bloß um ein Pseudonym. Dem einen oder anderen könnte der Name schon durch seine "Zwiegespräche mit Gott" bei Radio Eins begegnet sein - oder als einer der Mitbegründer der Surfpoeten. Dort hat er lange Zeit mit viel Einsatz und Elan, quasi "nackig aufm Motorrad Gedichte rezitierend", seine Poesie unter die Leute gebracht. Das gleiche Ziel verfolgt zurzeit sein Roman. Natürlich bloß neben dem allumfassenden Projekt die Welt zu verbessern. Das geschieht in "Gedichte die ich mal geschrieben habe" unter anderem in so hochtrabender Lyrik, wie "Das erotische Gedicht". Das lässt sich treffend mit zwei Worten beschreiben: Rein, raus. Wunderschön. Kein Wunder bei solchen Vorbildern wie Goethe und Schiller, deren Stil sich eindeutig auf sein Werk auswirkt. So auch bei dem Gedicht, dass das Pinkeln in die richtige Richtung aufgreift. Lobenswert, schließlich kommt die Hygiene in der Lyrik sonst viel zu kurz. Danke, Ahne.

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