+++ Offenbar Verzögerung bei City-Tunnel +++
+++ Zukunft des Tierheim ist gesichert +++
+++ Neues Schulgebäude im Zoo +++
+++ Leipziger wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht +++
+++ Leipzig in neuer Monopoly-Ausgabe dabei +++
Bei der City-Tunnel-Planung gibt es offenbar Verzögerungen.
Nach Informationen der Leipziger Volkszeitung müsste das Land die Aufträge für neue S-Bahnen möglichst zügig ausschreiben. Nicht nur der City-Tunnel muss gebaut werden, sondern auch die Nahverkehrszüge, die durchfahren sollen. Nach Angaben des Zweckverbandes für Nahverkehr müssten die Aufträge dazu spätestens im Sommer ausgeschrieben werden. Doch das Land zeigt sich offenbar zögerlich – man wolle noch bis Jahresende warten. Dann ist voraussichtlich die erste Tunnel-Röhre gebohrt und damit auch besser abschätzbar, wann der City-Tunnel insgesamt in Betrieb gehen kann. Denn sollte sich der Tunnelbau verzögern, würden die teuren neuen Bahnen unnütz auf dem Hof stehen und Kosten verursachen. Insgesamt stehen für die neuen Fahrzeuge 300 Millionen Euro zur Verfügung.
Der Tierschutzverein bekommt mehr Geld von der Stadt.
Wie der Verein mitteilte, ist damit die Zukunft des Tierheims vorläufig gesichert. Die Stadt und der Verein haben dazu eine so genannte Betriebsführungsvereinbarung unterschrieben. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Stadt den Verein mit jährlich 300.000 Euro unterstützt. Das ist mehr als doppelt so viel wie bisher. Umwelt- und Ordnungsdezernent Heiko Rosenthal sagte, man könne die Summe im kommenden Jahr neu verhandeln, sollte das Geld nicht reichen. Der Tierschutzverein stand nach eigenen Angaben kurz vor dem Konkurs. Im vergangenen Jahr hatte das Finanzamt eine Steuernachzahlung von rund 125.000 Euro gefordert. Das Finanzamt hatte Fördergelder der Stadt rückwirkend als umsatzsteuerpflichtig erklärt. Das Geld hat der Tierschutzverein inzwischen nachgezahlt. Ob sich die Stadt daran beteiligt, ist nach Angaben des Veterinäramtes noch nicht entschieden.
Auf dem Gelände des Zoos gibt es wieder ein Schulgebäude.
In der neuen Zooschule können Schülergruppen angewandten Biologie-Unterricht erleben. Dazu wurde sieben Monate lang die ehemaligen Direktorenvilla am Haupteingang umgebaut. Die alte Zooschule musste vor rund zwanzig Jahren wegen Baumängeln schließen. Seitdem führte der Zoo den Unterricht in anderen Gebäuden oder im Freien fort. Nach Angaben des Unternehmens kommen jeden Tag zwei bis drei Klassen. Der Umbau zur neuen Schule kostete 580.000 Euro.
Wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern muss sich heute ein Leipziger vor dem Landgericht verantworten.
Der 43-Jährige soll die Tochter seiner Lebensgefährtin über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren missbraucht haben. Das Opfer war zu Beginn elf Jahre alt. Dem Mann drohen bis zu 15 Jahre Haft. Das Urteil fällt voraussichtlich in drei Wochen.
In der geplanten Deutschland-Ausgabe des Monopoly-Spiels kommt Leipzig mit auf das Spielbrett.
Wie der Verlagssprecher mitteilte, haben es unter anderem auch Halle, Jena und Chemnitz geschafft – Dresden jedoch nicht. Leipzig gehört zudem zu den meistgewählten Bahnhöfen. Als Wahrzeichen soll das Völkerschlachtdenkmal abgebildet werden. In der neuen Monopoly-Ausgabe werden Straßen wie die Schlossallee durch Städtenamen ersetzt. Dazu konnten im Internet 22 deutsche Städte gewählt werden.