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Nachrichten - Neues aus und für Leipzig Die Frühnachrichten vom 3.8.2005
Geschrieben von cwidm am 03.08.05 um 11:50:31


+++ Tschense akzeptiert Strafbefehl +++
+++ Universität korrigiert Hochschulranking +++
+++ Schulden meist Grund für Kontolosigkeit +++
+++ Angeklagter gesteht Mord +++
+++ Aktion für Orang-Utans im Zoo +++
+++ Einbruch in Zwenkau +++


Der suspendierte Bürgermeister Holger Tschense akzeptiert seinen Strafbefehl.
Dies bestätigte sein Anwalt Lutz Lehmann gestern gegenüber der Leipziger Volkszeitung. Tschense muss damit 24.000 Euro an den Staat zahlen und seinen Führerschein für zehn Monate abgeben. Wenn der Strafbefehl am Freitag rechtskräftig wird, ist er vorbestraft. Tschense war laut Amtsgericht mindestens 57 Mal ohne Fahrerlaubnis Auto gefahren.

Die Universität Leipzig hat das Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung korrigiert.
In dem Ranking war der Studiengang KMW gemeinsam mit PR mit der Note 3.1 bewertet worden. Die PR-Studenten waren aber nicht befragt worden. Eine eigene Untersuchung der Universität hat nun das Ergebnis für den PR-Studiengang auf 1.9 nach oben korrigiert.

Die Leipziger Schuldnerberatung sieht als Grund für die Kontolosigkeit vieler Menschen ihre Schulden.
Thomas Griebel, Schuldnerberater in Leipzig, sagte,
besonders im Zusammenhang mit Pfändungen gebe es häufig Probleme. Er sagte weiter, das in Leipzig mehrere hundert Menschen kein Konto führten.
Thomas Griebel im O-Ton

Im Prozess um den Mord an einer 20-Jährigen hat der Angeklagte ein Geständnis abgelegt.
Nach Angaben des Landgerichts hat der 27-Jährige Mann zugegeben, seine Freundin getötet zu haben. Die näheren Umstände der Tat müssten aber noch geklärt werden. Die 20-Jährige war vergangene Weihnachten erstochen in der Wohnung des Angeklagten an der Georg-Schumann-Straße gefunden worden.

Im Zoo wird heute auf die Lage der Orang-Utans in Borneo aufmerksam gemacht.
Nach Angaben des Zoos soll damit eine Kampagne des World Wide Fund for Nature WWF unterstützt werden. Tierschützer werden sich als Affen verkleiden und hinter dem Pongoland ein Schlafnest nachbauen. Mit der Aktion wollen sie darauf hinweisen, dass die Menschenaffen vom Aussterben bedroht sind.

In Zwenkau sind gestern Unbekannte in ein Metallbau- und Transportunternehmen eingebrochen.
Wie die Polizei mitteilte, haben die Täter eine Tür aufgehebelt und aus einem Büro einen unbekannten Geldbetrag gestohlen. Der Sachschaden beträgt 250 Euro.





 
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